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15.05.2012 08:43
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Sauren Global Growth-Fonds: 04/2012-Bericht, Wertminderung von 1,7%

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Köln (www.fondscheck.de) - Die internationalen Aktienmärkte schlossen den April insgesamt mit Kursverlusten ab, so die Experten von Sauren im Kommentar zum Sauren Global Growth (Sauren Global Growth A).

Bedingt durch die wieder aufflackernde Schuldenkrise mit der Herabstufung der Bonität von Spanien sowie in dem Umfeld politischer Unsicherheiten in den Niederlanden und in Frankreich hätten die Aktienmärkte des Euro-Raums besonders deutliche Verluste hinzunehmen gehabt. Im April habe eine Vielzahl von Währungen gegenüber dem Euro zugelegt, so dass für den in Euro kalkulierenden Investor die Verluste an den Auslandsmärkten geringer ausgefallen seien bzw. was im Fall von Großbritannien sogar zu einem Wertzuwachs geführt habe. Nebenwerte hätten sich in Europa und in Japan allgemein deutlich besser halten können als Standardwerte.

Die Aktienmärkte der Schwellenländer seien im April bei regional unterschiedlicher Entwicklung insgesamt leicht hinter den Hauptaktienmärkten zurückgeblieben. Auf Euro-Basis hätten die Aktienmärkte im April folgende Ergebnisse verzeichnet: Euro-Raum -6,9% (gemessen am EURO STOXX 50 Kursindex), Großbritannien +1,5% (gemessen am FTSE 100 Kursindex), USA -0,1% (gemessen am S&P 500 Kursindex), Japan -1,5% (gemessen am Nikkei 225 Kursindex), Schwellenländer -0,9% (gemessen am MSCI Emerging Markets Kursindex), Nebenwerte -0,3% (gemessen am MSCI World Small Cap Kursindex) und Welt -0,8% (gemessen am MSCI World Kursindex).

Der Sauren Global Growth habe im April eine Wertminderung in Höhe von 1,7% hinzunehmen gehabt, womit er hinter der Entwicklung des Weltaktienmarktes zurückgeblieben sei.

Insgesamt hätten sich die Europa-Fonds des Portfolios in dem schwachen Marktumfeld gut behaupten können. Lediglich der von Hans-Peter Schupp verwaltete Fidecum Contrarian Value Euroland (Fidecum SICAV - Contrarian Value Euroland A) sei aus der Reihe gefallen und habe einen sehr deutlichen Verlust in Höhe von 9,1% verzeichnet. Dagegen habe vor allem der Jupiter European Growth (The Jupiter Global Fund - Jupiter European Growth L) mit einer Wertsteigerung in Höhe von 3,0% beeindruckt, womit Alex Darwall seine Fähigkeiten bei der fundamentalen Unternehmensselektion einmal mehr unter Beweis gestellt habe.

Unter den Fonds für europäische Nebenwerte seien sowohl der von Angus Steel und Alex Otto verantwortete Delta Lloyd European Participation Fund (Delta Lloyd L European Participation Fund B) als auch der von Nicolas Walewski verwaltete Alken Small Cap Europe Fund (ALKEN FUND - Small Cap Europe R) mit Verlusten in Höhe von 2,2% bzw. 3,0% hinter der Entwicklung ihres Marktindexes zurückgeblieben (MSCI Europe Small Cap Kursindex -0,3% auf Euro-Basis). Dagegen habe Stephan Hornung einmal mehr überzeugt und die von ihm verwalteten und hauptsächlich auf deutsche Nebenwerte ausgerichteten Fonds Squad Value (SQUAD CAPITAL - SQUAD VALUE A) und Squad Growth (Squad Capital - Squad Growth) hätten den Monat mit Wertsteigerungen in Höhe von 0,2% bzw. bemerkenswerten 1,9% abgeschlossen.

Unter den USA-Fonds des Portfolios habe sich im April lediglich der von Aled Smith verwaltete M&G American Fund (ISIN GB0030927031/ WKN 797754) mit einem erfreulichen Wertzuwachs in Höhe von 1,4% besser als der Marktindex entwickeln können. Am meisten hätten wiederum der von François Mouté verwaltete BNP Paribas Opportunities USA (BNP PARIBAS L1 Opportunities USA C) sowie der von Peter Eichler verantwortete Nordea North American Growth Fund (Nordea-1 North American Growth Fund BP-USD) verloren, die abermals insbesondere unter ihrer Beimischung von Goldminenwerten gelitten und um 2,2% bzw. 2,6% nachgegeben hätten.

Bei den Japan-Fonds sei der von James Salter verwaltete Polar Japan Fund (Polar Capital Funds plc - Japan Fund USD) mit einer Wertminderung in Höhe von 1,6% leicht hinter der Marktentwicklung zurückgeblieben, während der von Tadahiro Fujimura verantwortete Swisscanto Equity Fund Small & Mid Caps Japan (Swisscanto (LU) Equity Fund Small and Mid Caps Japan B) mit einer Wertsteigerung in Höhe von 3,2% beeindruckt habe (MSCI Japan Small Cap Kursindex -0,9% auf Euro-Basis).

Die Schwellenländerfonds des Portfolios hätten im April unterschiedliche Entwicklungen entsprechend ihrer regionalen Ausrichtung aufgewiesen. Während der Osteuropafonds sowie die Lateinamerikafonds Wertminderungen verzeichnet hätten, habe der von Angus Tulloch verantwortete First State Asia Pacific Leaders Fund (First State Asia Pacific Leaders Fund A Acc) einen Wertzuwachs in Höhe von 0,8% erzielt. Der von Martin Lau verwaltete First State Greater China Growth Fund (First State Greater China Growth Fund A Acc) habe an dem Anstieg des chinesischen Aktienmarktes partizipiert und den April mit einem Wertzuwachs in Höhe von 3,4% abgeschlossen.

Unter den Branchenfonds des Portfolios sei der von Dr. Michael Fischer verantwortete Oppenheim Medical BioHealth-Trends (FCP OP MEDICAL BioHealth-Trends EUR) im April mit einer Wertminderung in Höhe von 2,0% deutlich hinter der Entwicklung des Nasdaq Biotechnology Index (+2,3% auf Euro-Basis) zurückgeblieben. Erfreulich habe sich der von Dr. Joanne Warner verantwortete First State Global Resources Fund (First State Global Resources Fund A Acc) entwickelt, der im April mit einem Wertzuwachs in Höhe von 1,4% sowohl unter absoluten als auch relativen Gesichtspunkten überzeugt habe. (Stand vom 30.04.2012) (15.05.2012/fc/a/f)

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