finanzen.net
21.05.2020 11:58

Tschechische Regierung skeptisch bei Corona-Hilfsfonds

Folgen
Werbung

PRAG (dpa-AFX) - Die tschechische Finanzministerin Alena Schillerova fordert, dass der vorgeschlagene europäische Corona-Rettungsfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro nicht zu Einsparungen in anderen Bereichen führt. "Ich halte es für entscheidend, dass wir keine grundlegenden Änderungen im gemeinsamen europäischen Haushalt machen", sagte die Politikerin der Zeitung "Hospodarske noviny" (Donnerstag). Andernfalls sei eine Einigung unter den 27 EU-Staaten nicht zu erzielen. Schillerova hob die Bedeutung des Kohäsionsfonds hervor, von dem die östlichen Mitgliedstaaten profitieren.

Kritisch zum deutsch-französischen Vorschlag eines Corona-Fonds hatte sich zuvor bereits der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis geäußert. "Auch die Solidarität hat gewisse Grenzen", warnte der Gründer der populistischen Partei ANO. Sein Land habe in der Coronavirus-Krise schnell reagiert. "Es wäre ungerecht, wenn wir dafür, dass wir erfolgreich waren, bestraft würden", erklärte der Multimilliardär. Er erwarte eine "schwierige Debatte". Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron hatten vorgeschlagen, 500 Milliarden Euro für die von der Pandemie stark betroffenen EU-Staaten bereitzustellen./hei/DP/mis

Werbung

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX verliert -- BMW verhandelt über Stellenabbau -- VW kauft in China für 2 Milliarden Euro zu -- Lufthansa-Aktien zollen Erholungsrally Tribut -- TUI, HUGO BOSS, Renault, Salesforce im Fokus

Richterin lässt Klage gegen Deutsche Bank und andere im Devisenskandal zu. BASF begibt Anleihen über 2 Milliarden Euro. "Jacobs"-Holding JDE Peet's bei Börsengang mit 15,6 Mrd Euro bewertet. Twitter versieht weiteren Trump-Tweet mit Warnhinweis. VW und Ford vertiefen globale Zusammenarbeit. Airbus-Aktie: S&P senkt Airbus-Rating auf A von A+; Ausblick negativ. HELLA im Fokus: Hoffen auf den Elektro-Boom.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Scout24 AGA12DM8
TUITUAG00
Lufthansa AG823212
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
ITM Power plcA0B57L
CommerzbankCBK100
Airbus SE (ex EADS)938914
BASFBASF11
Allianz840400
Carnival Corp & plc paired120100
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Shell (Royal Dutch Shell) (A)A0D94M