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20.02.2014 09:07
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UniEuropaRenta A-Fonds: 01/2014-Bericht; Käufe und Trennungen - Fondsanalyse

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die europäischen Rentenmärkte zeigten sich zu Jahresbeginn in ausgesprochen fester Verfassung, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuropaRenta A .

Gemessen am iBoxx Euro Sovereign Index hätten Staatsanleihen im Januar 2,2 Prozent an Wert hinzu gewonnen. Gleich zu Monatsbeginn sei es zu einer ungewöhnlich großen Neuemissionsflut gekommen. Vor allem die lange Zeit problembehafteten Länder aus der europäischen Peripherie hätten sich schon früh an den Kapitalmarkt gewagt und seien dabei auf reges Kaufinteresse gestoßen. Die Folge seien stark rückläufige Renditen von bis zu mehr als 100 Basispunkten (Portugal) im mittleren Laufzeitenbereich gewesen.

Teilweise sei die Nachfrage darauf zurückzuführen, dass viele Banken vor dem Jahreswechsel noch ihre Anleihebestände etwas reduziert hätten. Die Jahresabschlusszahlen würden als Grundlage für den von der Europäischen Zentralbank (EZB) angesetzten Bilanztest gelten. Viele Institute seien daher versucht gewesen, etwas weniger Risiken auszuweisen, um den Test der EZB gut zu bestehen. Zum Jahresstart seien die Papiere nun wieder zurückgekauft worden.

Europäische Anleihen außerhalb des gemeinsamen Währungsraumes hätten sich zum Jahresauftakt uneinheitlich gezeigt. Mehrheitlich sei es aber auch hier zu rückläufigen Renditen gekommen, die mit entsprechenden Kursgewinnen einhergegangen seien. Die größten Zuwächse würden britische Papiere verzeichnen. Von konjunktureller Seite sehe es dort weiterhin recht gut aus. In der Schweiz sowie in Norwegen und Tschechien sei es ebenfalls zu Renditerückgängen gekommen. Schwächer hätten hingegen Anleihen aus Polen und Ungarn notiert.

Im Januar habe das Fondsmanagement Staatsanleihen aus Polen, Spanien und der Slowakei erworben. Im Gegenzug hätten sich die Experten von französischen, belgischen und litauischen Papieren getrennt. An diesen Transaktionen werde bereits deutlich, dass die Experten grundsätzlich weiterhin Schuldverschreibungen aus der europäischen Peripherie gegenüber Anleihen aus den Kernländern favorisieren würden.

Darüber hinaus sei es zu Käufen bei einigen Unternehmensanleihen gekommen. So hätten die Experten Papiere von Enel, BNP Paribas und der Svenska Handelsbanken erworben. Zuletzt hätten die Experten auf eine Aufwertung der Norwegischen und Schwedischen Krone sowie des Britischen Pfund gegenüber dem US-Dollar gesetzt. Alle drei Positionen seien im Januar wieder zurückgeführt worden. (Stand vom 31.01.2014) (20.02.2014/fc/a/f)

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