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19.09.2013 14:02
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UniEuropaRenta A-Fonds: 08/2013-Bericht, keine größeren Umschichtungen

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Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im August kam es am europäischen Rentenmarkt zu mitunter deutlichen Renditesteigerungen, die mit umfangreichen Kursverlusten bei den als sicher geltenden Anleihen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden einhergingen, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniEuropaRenta A-Fonds (UniEuropaRenta A).

Ähnlich wie die Euro-Rentenmärkte hätten auch europäische Anleihen außerhalb des gemeinsamen Währungsraumes mehrheitlich Kursverluste verzeichnet. Als Belastungsfaktor hätten sich auch hier vor allem die guten Konjunkturdaten herausgestellt. In Großbritannien habe sich der Einkaufsmanagerindex auf einen Wert von 54,6 verbessert und liege damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Darüber hinaus seien die Einzelhandelsumsätze wieder stärker angestiegen. Für Rückenwind dürfte hier eine sich fortsetzende Stabilisierung am Häusermarkt verantwortlich gewesen sein. In Summe sei es dadurch zu steigenden Renditen gekommen. Zehnjährige Gilts hätten Ende August bei 2,77 Prozent rentiert. Das seien 41 Basispunkte mehr als noch Ende Juli.

Ein vergleichbar starker Renditeanstieg sei in Polen festzustellen gewesen. Dort sei für das zweite Quartal ein BIP-Wachstum von 0,8 Prozent vermeldet worden. Auch in Tschechien, Schweden und Russland sei es aufgrund der Renditesteigerungen zu Kursverlusten bei umlaufenden Staatspapieren gekommen. In Norwegen seien die Renditen ebenfalls angestiegen, die Konjunkturdaten seien aber lediglich verhalten ausgefallen. Dort sei die Erholung bislang noch nicht angekommen.

Im August hätten die Experten aufgrund des anfänglich noch ruhigen Sommerhandels keine größeren Umschichtungen vorgenommen. Dies habe auch daran gelegen, dass kaum ein Emittent neue Papiere auf den Markt gebracht habe. So habe man lediglich Anleihen der türkischen Akbank gegen Schuldverschreibungen des französischen Industrieunternehmens Areva getauscht, das vor allem im Kraftwerksbau tätig sei. Zusätzlich habe man noch Papiere der Schweizer Großbank UBS erworben. Mit Blick auf die im Fonds gehaltenen Fremdwährungen hätten die Experten die Norwegische Krone und den Polnischen Zloty favorisiert und sich zurückhaltend gegenüber dem Britischen Pfund und der Schwedischen Krone gezeigt. (Stand vom 31.08.2013) (19.09.2013/fc/a/f)

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