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19.11.2013 09:02
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UniEuropaRenta A-Fonds: 10/2013-Bericht; Veräußerungen und Käufe

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die europäischen Rentenmärkte vollzogen im Oktober fast schon eine vorgezogene Jahresendrally, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuropaRenta A .

Eine allgemein hohe Nachfrage nach festverzinslichen Papieren habe zu durchweg steigenden Notierungen geführt. Bedingt durch den US-Haushaltsstreit und die Debatte um eine Anhebung der US-Schuldenobergrenze hätten Anleger den USA den Rücken gekehrt und stattdessen verstärkt im Euroraum investiert. Dank zuletzt guter Konjunkturdaten aus Südeuropa sei zudem die europäische Staatsschuldenkrise in den Köpfen der Investoren in den Hintergrund gerückt.

Gemessen am iBoxx Euro Sovereign Index hätten europäische Staatsanleihen daher im Oktober einen Zuwachs von 1,4 Prozent erzielt. Seit Jahresbeginn bedeute das einen Zuwachs von 2,5 Prozent. Dabei seien zuletzt die als sicher geltenden Papiere aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ebenso gefragt gewesen wie Schuldverschreibungen aus krisengefährdeten Ländern wie Spanien, Italien und Portugal. Zum Monatsende hin habe die Rendite zehnjähriger spanischer Papiere zwischenzeitlich zum ersten Mal seit drei Jahren wieder die Vier-Prozent-Marke unterschritten.

In Großbritannien hätten sich die jüngsten Wirtschaftsdaten sehr robust gezeigt. Am Häusermarkt habe sich die Erholung fortgesetzt. Verkäufer könnten nun wieder höhere Preise durchsetzen. Gleichzeitig bleibe die Nachfrage hoch, was eine höhere Anzahl an Hypothekenzusagen belegt habe. Rückenwind habe die Wirtschaft Großbritanniens auch von verbesserten Einzelhandelsumsätzen erhalten. Die guten Konjunkturdaten hätten also eher steigende Renditen gerechtfertigt. Die Nachfrage nach Gilts habe dem jedoch entgegengewirkt.

Innerhalb der Staatsanleihen habe das Fondsmanagement Papiere aus Frankreich veräußert und im Gegenzug Titel aus Spanien, Italien, Polen und Großbritannien erworben. Leichtes Wirtschaftswachstum bei geringen Inflationsraten sorge weiterhin für ein gutes Umfeld für Unternehmensanleihen, sodass die Experten hier weitere Käufe getätigt hätten. Neben dem chinesischen Mineralölkonzern Sinopec hätten die Experten Papiere von Gazprom und der EdF erworben. Im Gegenzug hätten sie sich von der VW Bank, der UBS AG und von der dänischen Brauerei Carlsberg getrennt. (Stand vom 31.10.2013) (19.11.2013/fc/a/f)

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