23.01.2013 15:04
Bewerten
(0)

Entlassungsrisiko in Zeitarbeit weiter sehr hoch

Bundesagentur: Entlassungsrisiko in Zeitarbeit weiter sehr hoch | Nachricht | finanzen.net
Bundesagentur
DRUCKEN
Das Risiko, schon bald wieder arbeitslos zu sein, ist nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit bei Leiharbeitern deutlich höher als bei konventionellen Beschäftigten.
Mit 4,17 Prozent sei das Entlassungsrisiko von Zeitarbeiten im Schnitt viermal so groß wie in anderen Branchen, geht aus einer aktuellen Analyse der Bundesagentur hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die Bundesagentur bezieht sich dabei aus Daten aus dem Jahr 2012.

    Von den 2,482 Millionen im Vorjahr entlassenen sozialversicherungspflichtige n Beschäftigten seien knapp 400.000 oder 16 Prozent Zeitarbeiter gewesen; dabei machten Zeitarbeiter lediglich drei Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus. Gut zehn Prozent aller Leiharbeiter ständen bereits innerhalb einer Woche wieder auf der Straße, 40 Prozent verloren spätestens nach drei Monaten ihre Stelle; jede zweite Zeitarbeitsbeschäftigung dauere allerdings drei Monate oder länger.

    Unterdessen hat die schwächelnde Konjunktur nach neuesten Zahlen der Bundesagentur auch der Zeitarbeitsbranche einen Dämpfer verpasst. Im Oktober 2012 hätten nach vorläufigen Hochrechnungen der BA rund 780.000 Männer und Frauen einen sozialversicherten Zeitarbeitsjob. "Das waren gut 60.000 weniger als das Maximum vom Jahreswechsel 2011/2012". Wenn Geschäfte nicht mehr so rund liefen, seien Kurzarbeiter meist die ersten, von denen sich Firmen trennten. Kurzarbeit sei damit ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt./kts/DP/jkr

NÜRNBERG (dpa-AFX)
Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX gibt deutlich nach -- Telekom mit Gewinnanstieg -- ifo-Geschäftsklima stärker eingetrübt als erwartet -- Fed signalisiert weitere Leitzinsanhebungen -- Henkel, Ströer im Fokus

Infineon-Chef bestätigt die Prognose. Deutsche-Bank-Chef rüstet sich bei Brexit für das Schlimmste. Henkel wächst dank Klebestoffen und Zukäufen. ADVA mit Umsatzrückgang und Verlust. Gerresheimer will operativen Gewinn stabil halten. AXA erhöht dank US-Geschäft Gewinn. Prosieben mit durchwachsenem Schlussquartal. Fielmann: Hohe Steuerquote schmälert Nachsteuergewinn.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Thema: Künstliche Intelligenz

Im neuen Anlegermagazin stellen wir Ihnen drei Aktien aus dem Software-Sektor vor, die beim Megatrend "Künstliche Intelligenz" gut positioniert sind. Außerdem: Der US-Medienkonzern Walt Disney verspricht langfristigen Anlegern die Chance auf attraktive Renditen. Gilt das auch für RTL und ProSiebenSat1?
Kostenfrei registrieren und lesen!

Top-Rankings

Sechsstelliges Einkommen
So viel Geld lässt sich in Deutschland mit YouTube verdienen
Regionen mit guten Gehältern
In diesen Städten sind Arbeitnehmer am zufriedensten
KW 7: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Welche Kryptowährung hat das größte Zukunftspotenzial?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Telekom AG555750
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Steinhoff International N.V.A14XB9
Amazon906866
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
EVOTEC AG566480
CommerzbankCBK100
Infineon AG623100
Baumot Group AGA2DAM1
Bitcoin Group SEA1TNV9
Allianz840400
Siemens AG723610
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777