13.12.2012 05:30
Bewerten
(2)

Kein Steuerabkommen mit der Schweiz - aber höherer Grundfreibetrag

Schweiz-Deutschland uneinig: Kein Steuerabkommen mit der Schweiz - aber höherer Grundfreibetrag | Nachricht | finanzen.net
Schweiz-Deutschland uneinig
DRUCKEN
Es war die letzte Chance, das Steuerabkommen mit der Schweiz vor Jahresende noch unter Dach und Fach zu bringen. Das misslang.
Einige strittige Fragen wurden erneut vertagt, nur wenige Streitpunkte abgehakt. Das Gesamtergebnis war mager. Die wichtigsten Punkte aus der Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat:

   - STEUERABKOMMEN MIT DER SCHWEIZ: Das Abkommen tritt nicht in Kraft, weil SPD und Grüne standhaft die Zustimmung verweigerten. Sie halten die Vereinbarung für ungerecht, weil es Steuerbetrüger schütze. Damit bleibt das bei Schweizer Banken liegende Schwarzgeld deutscher Anleger weiterhin dem Zugriff des deutschen Fiskus entzogen. Vorgesehen war eine Pauschalsteuer zwischen 21 und 41 Prozent - anonym und rückwirkend für zehn Jahre.

    - ABBAU "KALTE PROGRESSION": Das Vorhaben von Schwarz-Gelb, die Bürger durch einen flacheren Verlauf des Steuertarifs um rund sechs Milliarden Euro zu entlasten, fand nicht die notwendige Unterstützung. Einig wurden sich die Unterhändler allerdings bei der Anhebung des steuerfreien Grundfreibetrages um 126 auf 8130 Euro. Durch diesen Kompromiss wurde der Weg frei für die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Anhebung des Existenzminimums.

   - JAHRESSTEUERGESETZ 2013: Eine parteiübergreifende Verständigung kam nicht zustande. Union und FDP lehnten die Forderungen der Gegenseite ab, etwa die steuerliche Gleichstellung homosexueller Paare mit Eheleuten. Die von SPD und Grünen regierten Bundesländer hatten sich auch dafür eingesetzt, dass die von den Studentenwerken ausgebenen 90 Millionen Mensa-Essen pro Jahr von der Mehrwertsteuer ausgenommen bleiben.

  - GEBÄUDESANIERUNG: Der seit über einem Jahr diskutierte Steuerbonus für energetische Haussanierungen kommt nicht. Die Länder waren nicht bereit, dafür weitere Steuerausfälle zu akzeptieren. Nun soll es bei einem - aufgestockten - KfW-Förderprogramm für zinsverbilligte Kredite bleiben.

    - STEUERVEREINFACHUNG/REISEKOSTENRECHT: Hier verständigte sich der Ausschuss nach Teilnehmerangaben auf ein echtes Vermittlungsergebnis. Details blieben aber zunächst noch offen.

    - MELDEGESETZ/DATENSCHUTZ: Die Beratungen wurden wegen ungeklärter Details erneut vertagt: Obwohl die Beteiligten sich dem Vernehmen nach im Grundsatz einig waren, dass Meldeämter die Namen und Adressen von Bürgern ohne deren ausdrückliche Einwilligung nicht zu Werbezwecken an Firmen weitergeben dürfen. Vertagt wurde auch der Seuchenschutz an Häfen und Flughäfen sowie das Wettbewerbsrecht.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Vulkanette / Shutterstock.com, Vaclav Volrab / Shutterstock.com
Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
    2
  • Alle
    3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Euro am Sonntag-Meldung
Deutsche Bank: Rückzug auf Raten
Der hoch verschuldete Deutsche-Bank-Großaktionär HNA hat seine Beteiligung an dem Geldhaus weiter gesenkt.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
09.02.2018Deutsche Bank HoldWarburg Research
05.02.2018Deutsche Bank kaufenDZ BANK
05.02.2018Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
05.02.2018Deutsche Bank NeutralUBS AG
05.02.2018Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
05.02.2018Deutsche Bank kaufenDZ BANK
02.02.2018Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
12.01.2018Deutsche Bank buyequinet AG
08.01.2018Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
05.01.2018Deutsche Bank kaufenDZ BANK
09.02.2018Deutsche Bank HoldWarburg Research
05.02.2018Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
05.02.2018Deutsche Bank NeutralUBS AG
05.02.2018Deutsche Bank NeutralCredit Suisse Group
05.02.2018Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
05.02.2018Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
02.02.2018Deutsche Bank SellS&P Capital IQ
11.01.2018Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
10.01.2018Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
08.01.2018Deutsche Bank SellCitigroup Corp.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- US-Börsen kaum verändert -- Finanzspritze für Tesla-Rivale Faraday Future -- Allianz verdient weniger im vierten Quartal -- Coca-Cola, HNA, Deutsche Bank, VW im Fokus

32 Sammelklagen gegen Intel. Chefs von US-Banken erhalten kräftige Gehaltserhöhungen. Überraschende Kehrtwende bei JPMorgan - "Bitcoin-ETFs sind der heilige Gral". Wetten und Manipulationen: War der Börsencrash erst der Anfang? Kaufempfehlung liefert HHLA-Aktie Rückenwind.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Thema: Künstliche Intelligenz

Im neuen Anlegermagazin stellen wir Ihnen drei Aktien aus dem Software-Sektor vor, die beim Megatrend "Künstliche Intelligenz" gut positioniert sind. Außerdem: Der US-Medienkonzern Walt Disney verspricht langfristigen Anlegern die Chance auf attraktive Renditen. Gilt das auch für RTL und ProSiebenSat1?
Kostenfrei registrieren und lesen!

Top-Rankings

KW 7: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 7: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen.

Umfrage

Wen wünschen Sie sich als künftigen deutschen Außenminister?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
Amazon906866
BMW AG519000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
adidas AGA1EWWW
Siemens AG723610
Steinhoff International N.V.A14XB9
BASFBASF11
Mitsubishi Corp.857124