29.09.2015 12:52

18 unnütze Dinge, die wirklich niemand mehr kaufen sollte

Business Insider: 18 unnütze Dinge, die wirklich niemand mehr kaufen sollte | Nachricht | finanzen.net
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Konsumverzicht ist spießig und für Langweiler - aber nicht immer. Denn es gibt Sachen, die vollends nutzlos sind, obwohl sie fast jeder besitzt.
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Was liegt im Haus herum und ist nichts wert? Viel. Sehr, sehr viel. Denn selbst der rationalste Kleinkapitalist gibt regelmäßig Geld für Kram aus, der das Leben weder besser noch einfacher macht, sondern eher das Gegenteil. Denn ohne diese Ausgaben bliebe mehr für nützliche Sachen übrig. Wie eine Fortbildung oder den nächsten Urlaub.

Meist tut man das aus Gewohnheit, häufig aus Selbstüberschätzung, manchmal aus Unkenntnis. Wir haben uns deshalb in den Haushalten konsumverwöhnter Millennials umgesehen und dabei 18 Dinge gefunden, die entweder völlig nutzlos, überteuert oder sogar beides sind, und die wirklich kein Mensch mehr braucht.

1. Küchenmaschinen
Wie viele Küchenmaschinen habt ihr zu Hause, die ihr regelmäßig benutzt? Richtig: maximal eine. Kein Mensch braucht einen Brotbackautomaten. Das gleiche gilt für Toaster, die lustige Muster aufs Brot "drucken". Oder Popcornmaschinen (ganz ehrlich, wie oft macht man zu Hause Popcorn?) oder sogar Dörrautomaten. Alle Geräte, die nur eine Sache können, sollte man aussortieren oder besser gar nicht erst kaufen.

2. Lottoscheine
Die meisten Menschen wissen, dass ihre Chancen auf einen Lottogewinn verschwindend gering sind. Und so ist es auch. Weil der Lottoschein aber nur ein paar Euro pro Woche kostet (und aus Angst, dass genau dann die eigenen Zahlen kommen, wenn man aufhört zu spielen), machen die meisten trotzdem weiter. Deshalb noch einmal ganz klar: Die Chance auf sechs Richtige plus Superzahl liegt bei 1 : 140 Millionen. Es ist also wahrscheinlicher, von einem Hai attackiert zu werden, siamesische Zwillinge zur Welt zu bringen oder der nächste Bundespräsident zu werden (möglicherweise auch alles zusammen). Spart euch also das Geld, auch wenn es nur ein paar Euro pro Woche sind.

3. DVDs, CDs und Kabelfernsehen
Im digitalen Zeitalter haben viele schon aufgehört, sich CDs und DVDs zu kaufen. Warum sollte man auch seine Regale mit diesen Platten verstopfen, wenn man Musik und Filme auch downloaden kann? Und wer gleich ganz darauf verzichtet, Musik und Filme zu kaufen und stattdessen auf das "Leihen" via Streaming-Dienst setzt, der kann zusätzlich zum Platz auch noch eine Menge Geld sparen. Musikliebhaber können für 9,99 Euro im Monat Spotify nutzen, während Filmfans via Netflix Filme ab 7,99 Euro pro Monat sehen. Eine einzelne CD oder DVD kostet mindestens genauso viel.
Das gleiche gilt übrigens auch für Kabelfernsehen. Mit Streaming-Diensten kann man sich heutzutage sein eigenes Programm gestalten, ganz nach den eigenen Interessen und ganz ohne Werbung. Und wer trotzdem die Eigenproduktion eines Kabelsenders oder die aktuelle Tagesschau sehen möchte, der wird in den kostenlosen Mediatheken der Sender fündig. Und muss sich nie mehr nach einer festen Uhrzeit richten. Außerdem läuft im Fernsehen eh fast nur noch Schrott.

4. Baby-Schuhe
Süß sind die kleinen Schühchen zwar schon, aber mal ehrlich: Brauchen Babys wirklich Schuhe? Die Antwort ist - nein. Sie laufen nicht, sie krabbeln höchstens ein paar Meter und das in der Regel in der Wohnung auf einer weichen Unterlage. Deshalb versuchen die Kleinen auch regelmäßig, die Schuhe wieder loszuwerden, die ihre Eltern ihnen anziehen. Babys sind klug. Hört auf sie.

5. Festnetztelefon, Digitalkamera, Navigationsgeräte
Dieser Punkt wirkt auf den ersten Blick etwas heterogen. Aber nur, bis man sich klarmacht, dass die Funktionen dieser Geräte heute allesamt von Smartphones übernommen werden. Wer braucht das Festnetz, wenn er mit der Handy-Flat kostenlos in jedes Netz telefoniert? Oder ein Navigationsgerät mit teuren Kartenupdates, wenn Google Maps den Weg zum Ziel völlig kostenlos anzeigt, noch dazu mit aktuellen Stauinformationen? Auch die Kameras aller aktuellen Smartphones können sich problemlos mit mittelpreisigen Digitalkameras messen und haben den Vorteil, dass sie die Fotos gleich online speichern können. Kauft euch diese Dinge nicht. Kauft euch ein gutes Telefon.

6. USB-Sticks
Es gab eine Zeit, da waren USB-Sticks wirklich nützlich - aber diese Zeit ist vorbei. Zum Speichern und "Transportieren" großer Datenmengen gibt es nun zahlreiche andere Möglichkeiten, zum Beispiel Cloud-Speicher. Den gibt es bei Anbietern wie Dropbox sogar völlig kostenlos. So kann man via Internet immer und überall auf seine Daten zugreifen und muss sich nicht mehr ärgern, wenn man auf dem Weg zu einem wichtigen Meeting ist und dabei feststellt, dass man den USB-Stick mit der Präsentation auf dem Schreibtisch vergessen hat.

7. Vitamin-Tabletten
Wer täglich Vitamin-Tabletten nimmt, glaubt wahrscheinlich, seinem Körper damit etwas Gutes zu tun. Studien haben aber gezeigt, dass Vitamin-Tabletten für die meisten Menschen vollkommen überflüssig sind, da sie bereits genug Vitamine über ihre Nahrung aufnehmen. Zusätzlich noch Vitamin-Tabletten einzunehmen, hilft nur der Pharmaindustrie.

8. Wasser in Flaschen
Kaum etwas wird so streng kontrolliert wie unser Leitungswasser. Doch trotz zahlreicher Werbekampagnen der Stadtwerke, die uns Leitungswasser als Trinkwasser schmackhaft machen sollen, geben wir immer noch Geld für abgefülltes Wasser aus. Das ist oft nicht einmal besser mineralisiert als Leitungswasser, bringt aber den Getränkeherstellern im Jahr Millionen ein. Statt Wasser in Flaschen zu kaufen (und durch die Benutzung von Plastikflaschen auch noch zur Müllproduktion beizutragen), kann man auch einfach das billigere Leitungswasser selbst in eine Flasche abfüllen. Das ist genauso gesund (wirklich) und schont Umwelt und Geldbeutel.

9. Garantieverlängerungen
"Möchten Sie unsere Garantieverlängerung dazu kaufen?" Diese Frage dürfte jeder schon einmal gehört haben, der in einem Elektronikmarkt ein etwas teureres Produkt gekauft hat. Und fast jedem dürfte diese Frage auf die Nerven gehen - und das zu recht. Denn kostenpflichtige Garantieverlängerungen decken oft nur Produktions- und Materialfehler ab. Diese zeigen sich meist aber schon in den ersten ein bis zwei Jahren - und da gilt noch die gesetzliche Gewährleistung. Was danach passiert, ist entweder normale Abnutzung und somit nicht versichert, oder im Ermessensspielraum des Händlers, der dann selbst bestimmt, wie damit verfahren wird. Verbraucherschützer raten daher dazu, eine kostenpflichtige Garantieverlängerung grundsätzlich abzulehnen.

10. Portioniertes Obst und Gemüse
Gemüsesticks mit Dip oder Melonen, Ananas und Co. in handlichen Scheiben findet man mittlerweile in immer mehr Supermärkten. Die Versuchung, gerade in der Mittagspause hier zuzugreifen, ist groß. Immerhin sind Obst und Gemüse ja gesund. Wenn man aufs Preisschild schaut, kann man aber trotzdem einen Herzinfarkt bekommen. Denn die Supermärkte lassen sich ihre Schneidarbeit mit einem satten Preisaufschlag vergüten. Wer Obst und Gemüse in seiner natürlichen Form kauft und zu Hause selbst klein schneidet, spart im Vergleich jede Menge Geld und tut nicht nur sich sondern auch der Umwelt etwas Gutes, da er zusätzlichen Verpackungsmüll vermeidet.

11. Mitgliedschaft im Fitness-Studio
In diese Falle ist fast jeder schon einmal getappt. Man ist hochmotiviert, will endlich so richtig was tun, um fit zu werden und meldet sich daher gleich im Fitness-Studio an. Doch nach den ersten Wochen ist die Motivation verflogen - und ins Studio geht man auch nicht mehr. Dafür bezahlt man aber weiter brav die horrenden Mitgliedsbeiträge. Man will sich seine Niederlage ja nicht eingestehen und könnte außerdem morgen wieder mit dem Training weitermachen. Doch egal ob das geschieht oder nicht, eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio ist eigentlich nur dann noch sinnvoll, wenn man an den Geräten trainieren will. Für alles andere, von Pilates über Yoga bis hin zu Zumba, gibt es prima Online-Kurse. Diese kosten oft nur einen Bruchteil des Fitness-Studios, manche sind sogar umsonst, und man kann trainieren wann man will und wo man will.

12. Weichspüler
Fast jeder mag weiche Wäsche, aber die geht auch ohne Weichspüler, der die Umwelt belastet und die Waschmaschine verklebt. Einfach die Wäsche im Trockner antrocknen oder nach dem Trocknen auf der Leine kräftig ausschütteln. Auch wer zum Waschmittel einen Schuss Essig oder eine Portion Natron gibt, soll weichere Wäsche bekommen.

13. Premium-Benzin
"Ultimate Diesel", "Excellium Super Plus" oder "V-Power", diese Namen suggerieren Kraft und Überlegenheit - auch beim Preis. Rund zehn Cent mehr als der "normale" Kraftstoff kosten diese Premiumsorten. Doch es gibt praktisch keine Autos, die diese speziellen Kraftstoffe wirklich brauchen. Und bei allen anderen macht es in Summe kaum einen Unterschied, ob man das teure Benzin tankt und damit etwas weiter kommt, oder ob man die günstigere Variante wählt und früher wieder nachtanken muss.

14. Tageszeitungen
Ein Abo der Tageszeitung gehörte früher in jeden Haushalt - und in vielen dürfte es aus diesen Tagen auch noch übrig sein. Dabei wird die gedruckte Tageszeitung im Zeitalter von Online-Medien kaum noch gelesen. Warum auch? Im Internet bekommt man die gleichen Informationen schneller und oft kostenlos. Und selbst wer "seiner" Tageszeitung treu bleiben will, kommt mit einem Online-Abo oft günstiger davon und muss sich in der U-Bahn beim Umblättern nicht mehr mit dem viel zu großen Format rumschlagen.

15. Kochbücher
Auch Kochbücher sind ein Relikt des letzten Jahrhunderts. Wer heute etwas Leckeres kochen möchte, sucht seine Rezepte online. Neben dem Rezept findet man im Internet meist auch Bewertungen anderer Hobby-Köche und jede Menge Fotos, die zeigen, wie das Gericht wirklich aussieht (ohne, dass ein Food-Stylist Hand angelegt hat). Man braucht zu Hause also nicht mehr 100 Kochbücher zu verschiedenen Themen, sondern höchstens noch ein oder zwei Rezeptsammlungen, in denen man die absoluten Basics nachschlagen kann.

16. Haustiere und Haustier-Bedarf
Um dem Aufschrei zuvor zu kommen: Nein, Haustiere sind natürlich nicht unnötig, sondern bereichern unser Leben auf ihre ganz eigene Weise. Und natürlich braucht man für Hund, Katze oder Meerschweinchen auch eine gewisse Grundausrüstung. Aber darüber hinaus kann man einiges an Geld sparen, wenn man auf das Luxushundebett, das Designer-Halsband oder den Nagetier-Adventskalender verzichtet. Die Tiere interessiert es sowieso nicht, woher ihr Spielzeug kommt, solange es Spaß macht. Und auch bei den Tieren selbst sollte man sich als Besitzer fragen, ob man wirklich eine besondere Züchtung wie beispielsweise den Labradoodle haben muss. Diese Tiere sind besonders teuer und durch Überzüchtung oft gesundheitlich beeinträchtigt. Wie wäre es stattdessen mit einem Tier aus dem Tierheim? Hier hat man bei der Rasse zwar nicht so viel Auswahl, aber diese Tiere sind genauso liebenswert und bei weitem nicht so teuer wie die besonderen Züchtungen. Das gesparte Geld kann man dann besser in gutes Futter oder den Check-up beim Tierarzt investieren.

17. Staubfänger
Viele Männer werden es nicht glauben, aber es gibt einen Unterschied zwischen sinnvoller und sinnloser Deko. Dekogegenstände wie Blumen, gerahmte Bilder oder Kerzen (die auch angezündet werden) werten eine Wohnung auf und machen sie gemütlicher. Daneben findet sich in fast jeder Wohnung aber auch jede Menge Nippes und Kram, der die Regale verstopft, Staub ansetzt und meist nicht einmal besonders schön aussieht. All dieses nutzlose Zeug gehört in den Müll und sollte schon gar nicht neu gekauft werden. Sicher zur Freude aller Männer.

18. Brautkleid
Zu diesem Punkt gibt es sicher unterschiedliche Meinungen, aber Fakt ist: Ein Brautkleid kostet meist ein kleines Vermögen und wird nur ein einziges Mal getragen. Selbst Frauen, die ein zweites Mal heiraten, holen dafür normalerweise nicht ihr altes Brautkleid aus dem Schrank. Natürlich muss man am schönsten Tag des Lebens aber nicht auf ein tolles weißes Kleid verzichten. Um Geld zu sparen, kann man in spezielle Läden gehen, die die Kollektionen des vergangenen Jahres zu einem günstigeren Preis verkaufen, man kann online nach günstigen Kleidern stöbern oder sein Brautkleid second-hand zu einem Schnäppchenpreis kaufen.


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Bildquellen: Kzenon / Shutterstock.com
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