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20.10.2015 17:33
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Warum diese 13 Berufe keine Zukunft haben

Business Insider: Warum diese 13 Berufe keine Zukunft haben | Nachricht | finanzen.net
Business Insider
Nicht nur die Roboter sind schuld. Und sogar Stewardessen sind gefährdet.

Lieber als Banker jede Menge Kohle verdienen oder doch eher in einem sozialen Job der Gesellschaft helfen? Da man schneller einmal den Arbeitgeber als die komplette Branche wechselt, sollte die Berufswahl in der Tat gut überlegt sein.

Aber dabei sind längst nicht mehr nur persönliche Vorlieben wichtig. Denn die Welt ist in Bewegung, und zwar schneller als man denkt. Was heute noch bombensicher klingt, kann morgen schon keine Zukunft mehr haben - und zwar nicht nur, weil es durch einen Roboter ersetzt wird. Wer also keine Lust hat, mit 40 auf der Straße zu stehen, weil sein Beruf nicht mehr existiert, der sollte die folgenden 15 Jobs besser meiden.

Drucktechniker

Drucktechniker sind dafür verantwortlich, dass die Druckprodukte fehlerfrei aus der Maschine kommen. Dafür führen sie Probedrucke durch, stellen die Maschinen korrekt ein und kontrollieren anhand von Stichproben die Qualität des fertigen Druckerzeugnisses.
Warum stirbt dieser Job aus?
In der digitalen Welt nimmt die Wichtigkeit von Print-Produkten immer mehr ab. Kaum einer liest mehr Zeitung, daher sinken die Auflagen. Auch die Werbung verlagert sich immer mehr auf Online-Medien. Mit sinkender Auflage und sinkenden Werbeeinnahmen bei Print, nimmt auch der Bedarf an Drucktechnikern ab.

Fischer

Den Beruf des Fischers braucht man eigentlich nicht großartig zu beschreiben. Was viele Männer in ihrer Freizeit tun, haben sie zu ihrem Beruf gemacht - nur in etwas größeren Dimensionen.
Warum stirbt dieser Job aus?
Auch wenn Fisch und Meeresfrüchte weiter fest auf dem Speiseplan vieler Menschen stehen, hat sich doch einiges verändert. Viele Fische und Meeresfrüchte werden nicht mehr gefangen, sondern gezüchtet. In den Weltmeeren nimmt die Fischpopulation unterdessen immer weiter ab, da der Fischfang durch eine bessere Ausrüstung immer effizienter wird. Mit anderen Worten: Die verbleibenden Fischer sorgen gerade selbst dafür, dass ihnen bald nichts mehr ins Netz geht und ihr Job verschwindet.

Desktop-Publisher

Desktop-Publisher sitzen, wie der Name schon sagt, an einem Schreibtisch vor einem Computer und entwerfen dort das Layout für Bücher, Zeitungen und andere Publikationen.
Warum stirbt dieser Job aus?
Die Aufgaben eines Desktop-Publishers gibt es immer noch - und sie werden sogar eher mehr als weniger. Dummerweise gibt es andere Berufsgruppen, die genauso gut Layouts gestalten können und darüber hinaus noch andere brauchbare Fähigkeiten besitzen. Grafik- oder Webdesigner zum Beispiel. Klar, dass die von Arbeitgebern bevorzugt werden.

Anlagen- und Maschinenführer

Anlagen- und Maschinenführer richten Fertigungsmaschinen ein, bedienen sie und kümmern sich um ihre Wartung.
Warum stirbt dieser Job aus?
Das gibt es in vielen Industriezweigen: Die Technologie wird besser, auf menschliche Arbeitskräfte kann man immer mehr verzichten. Noch können sich die Maschinen zwar nicht komplett selbstständig einrichten, aber ein einziger Mensch kann mittlerweile mehr Maschinen bedienen und überwachen als noch vor einigen Jahren.

Versicherungssachbearbeiter

Bekommt ein Kunde die gewünschte Versicherung oder nicht, und wie viel muss er dafür monatlich auf den Tisch legen? Das prüfen Versicherungssachbearbeiter, indem sie herausfinden, wie riskant eine Versicherung für das Versicherungsunternehmen ist.
Warum stirbt dieser Job aus?
Mit spezieller Versicherungssoftware kann man inzwischen viel schneller prüfen, ob die Versicherung ein gutes Geschäft ist oder nicht. Da in der Software nur Daten eingetragen werden müssen und diese dann automatisch die notwendigen Berechnungen durchführt, kann diese Aufgabe auch von Menschen ohne spezielle Qualifikation übernommen werden.

Flugbegleiter

Flugbegleiter sind meist weiblich, oft ein optischer Hingucker und immer freundlich. So weit die allgemeine Vorstellung von den Anforderungen für diesen Job. Flugbegleiter müssen aber nicht nur gut aussehen und den Wagen mit Snacks und Getränken durch die Flugzeuggänge schieben können. Sie müssen auch alle Sicherheitsvorschriften kennen und dafür sorgen, dass sie eingehalten werden - im Notfall und im Normalbetrieb.
Warum stirbt dieser Job aus?
Zahlreiche Fluggesellschaften befinden sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Große Fluglinien wie Air France haben daher angekündigt, hunderte Stellen beim Flugpersonal zu streichen. Wer bereits als Flugbegleiter arbeitet, muss also um seinen Job zittern. Wer als Flugbegleiter arbeiten möchte, wird hingegen kaum eine Chance haben.

Florist

Floristen kennen die perfekten Blumen für jeden Anlass, wissen, welche Blüten zusammenpassen und können sie schön arrangieren. Als Strauß für die Liebste oder als Trauergesteck für die Beerdigung der Oma.
Warum stirbt dieser Job aus?
Wann habt ihr zuletzt in einer Blumenhandlung einen Strauß binden lassen oder ein Gesteck bestellt? Das ist wahrscheinlich sehr lange her, da man das mittlerweile im Internet viel einfacher haben kann - inklusive Lieferung an die Haustür. Zwar werden auch diese Blumen von einem Floristen gebunden, kleinere Blumenhandlungen haben es dadurch aber zunehmend schwer. Und wenn wir ehrlich sind, bestellen wir auch im Internet nicht annähernd genug Blumen, um damit wirklich viele Floristen zu beschäftigen.

Holzfäller

Kernige Männer, die mit der Motorsäge unterwegs sind und tausende Bäume im Jahr fällen, um das Rohmaterial für diverse Industriezweige zu liefern - unter anderem für den Schreibtisch oder das Billy-Regal.
Warum stirbt dieser Job aus?
In immer mehr Ländern ist das Waldsterben zu einem großen Problem geworden und die Regierungen schränken daher die Menge der Bäume ein, die gefällt werden dürfen. Weniger Bäume bedeuten auch weniger Holzfäller.

Goldschmied

Goldschmiede verarbeiten Edelmetalle und Diamanten oder andere Steine, zu individuellen Schmuckstücken, reparieren alten Schmuck oder verarbeiten ihn zu neuen Accessoires.
Warum stirbt dieser Job aus?
Auch wenn es aktuell im Trend liegt, unter der Anleitung eines Goldschmieds individuelle Eheringe selbst herzustellen, kommt der meiste Schmuck heutzutage aus der Massenproduktion. Individuelle Schmuckstücke, die noch dazu vom Juwelier vor Ort hergestellt werden, findet man nur noch selten (und wenn sind sie so ausgefallen und teuer, dass man sie eigentlich gar nicht tragen möchte).

Reiseverkehrskaufmann

Im Reisebüro helfen diese Menschen dabei, einen unvergesslichen Urlaub zu planen. Sie arrangieren Flug, Hotel und Freizeitaktivitäten nach den Wünschen ihrer Kunden und bekommen dafür eine Provision vom Reiseveranstalter.
Warum stirbt dieser Job aus?
Immer mehr Menschen nehmen ihre Urlaubsplanung selbst in die Hand und recherchieren im Internet die besten Flüge und Hotels. Suchmaschinen, die immer den besten Preis versprechen und damit meist auch deutlich unter den Angeboten der Reisebüros liegen, machen es ihnen besonders leicht. Wer braucht schon einen Reiseverkehrskaufmann, wenn er sowieso weiß, was er will und wo er es möglichst günstig bekommt?

Reporter

Menschen wie wir, die die geschätzte Öffentlichkeit, also euch, über alles informieren, was gerade wichtig ist. Sowohl regional als auch weltweit.
Warum stirbt dieser Job aus?
Hier sieht es vor allem für die Kollegen vom Fernsehen, Radio oder von Zeitungen schlecht aus. Da immer mehr Anzeigenkunden von den Offline- zu den Online-Medien wechseln, bleibt den Redaktionen weniger Geld, um Reporter anzustellen. Blogger und YouTuber machen den professionellen Journalisten zusätzlich das Leben schwer.

Landwirt

Jeder, der schon einmal auf einem Bauernhof war oder "Bauer sucht Frau" gesehen hat, weiß, womit ein Landwirt so sein Geld verdient (wenn er nicht gerade im TV Karriere macht).
Warum stirbt dieser Job aus?
Ackerland wird teurer, und auch landwirtschaftliche Maschinen und Saatgut sind keine Schnäppchen. Während die Erzeugerpreise also steigen, diktieren die großen Supermarktketten, die die Hauptabnehmer landwirtschaftlicher Produkte sind, den Landwirten immer heftigere Billigpreise. Kleinere landwirtschaftliche Betriebe können so nicht mehr effizient arbeiten und werden zur Schließung gezwungen. Dieser Trend, der sich bereits jetzt klar abzeichnet, dürfte sich in Zukunft noch verstärken. Da hilft dem Beruf leider auch keine Image-Kur à la "Bauer sucht Frau".

Briefträger und andere Postmitarbeiter

Sie sorgen dafür, dass Pakete und Briefe beim richtigen Empfänger ankommen. Und falls der einmal nicht zu Hause ist, stehen sie am Schalter und händigen dort das Paket aus. Gegen Vorlage des Personalausweises, und nur, wenn man es während der irgendwie unpraktischen Öffnungszeiten auch in die Postfiliale schafft.
Warum stirbt dieser Job aus?
Statt Briefe schreibt man E-Mails, und Pakete werden auch gleich an die Packstation geliefert - man arbeitet ja schließlich und ist daher sowieso nicht zu Hause, wenn der Postmann klingelt (was er auch nicht einmal immer tut). Auch die Sortierung der Briefe und Päckchen läuft mittlerweile maschinell. Das weiß jeder, der schon einmal Post in einem farbigen, zu dunklen Umschlag verschickt hat. Dank Amazon und Co. dürfte die Post aber auch in Zukunft nicht komplett überflüssig werden. Es sei denn, die Lieferung per Drohne setzt sich durch.


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Bildquellen: Patrik Stollarz / Getty Images

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