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14.04.2015 14:56
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Gold: Chinesen kaufen kräftig zu

Gold und Rohöl: Gold: Chinesen kaufen kräftig zu | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Während in der westlichen Welt die Befürchtung steigender US-Zinsen das Interesse der Goldanleger begrenzt, scheint der Goldappetit der Chinesen weiterhin robust zu sein.
von Jörg Bernhard

Darauf deuten zumindest die jüngsten Umsatzzahlen der Shanghai Gold Exchange hin. In den beiden vergangenen Handelstagen wechselten bei den besonders beliebten Ein-Kilogramm-Barren 36.515 kg (Montag) bzw. 38.739 kg (Dienstag) den Besitzer. Damit wurde der durchschnittliche Tagesumsatz der Vorwoche um 34 bzw. 42 Prozent übertroffen. Nachlassendes Interesse ist indes unter US-Anlegern auszumachen. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares bewegt sich die gehaltene Goldmenge mit 734,29 Tonnen auf dem niedrigsten Niveau seit drei Monaten. Gegen Mittag nahm aber der Verkaufsdruck zu, wodurch sich der Abstand zur Marke von 1.200 Dollar vergrößerte.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 8,80 auf 1.190,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Leichte Erholungstendenz

Die US-Energiebehörde rechnet im Mai mit einem Rückgang der Schieferölproduktion in den USA. Das prognostizierte Minus von 45.000 Barrel ist zwar kaum der Rede wert, dient aber vielen Marktakteuren offensichtlich als Kaufgrund. Geopolitische Probleme verstärken diese Tendenz, schließlich befindet sich Saudi-Arabien im Nachbarland Jemen in einem Stellvertreter-Krieg mit dem Iran und der Irak leidet ebenfalls unter einer problematischen Sicherheitslage. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Einzelhandelsumsätze fielen gegenüber dem Vormonat mit einem Plus von 0,9 Prozent hingegen weniger robust als erwartet aus. Der Ölpreis zog danach dennoch leicht an.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,50 auf 52,41 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,34 auf 58,27 Dollar anzog.
Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com

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