23.11.2015 03:00
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Eugen Weinberg: "Gold macht Sinn, Orangensaft nicht"

Euro am Sonntag-Interview: Eugen Weinberg: "Gold macht Sinn, Orangensaft nicht" | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Interview
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Deutschlands bekanntester Rohstoffanalyst über die langfristigen Trends an den Märkten, die Aussicht auf steigende Preise für Öl und Metalle und die heimliche Freude über den abgestürzten Goldpreis.
€uro am Sonntag
von Andreas Höß, Euro am Sonntag

München, Anfang November: Trotz strahlenden Herbstwetters haben sich auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse über 200 Menschen vor einer Bühne versammelt, auf der Eugen Weinberg gerade seinen Vortrag beendet hat. Deutschlands prominentester Rohstoffanalyst hat es eilig, er muss zurück nach Frankfurt. Trotzdem wird er von einer Menschentraube belagert, die ihn mit Fragen zu Gold, Silber, Öl oder Industriemetallen löchert. Weinberg nimmt es gelassen. Es ist nicht das erste Mal, dass er hier ist.
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€uro am Sonntag: Herr Weinberg, ganz schön viel Trubel hier. Erstaunt, dass sich so viele Privatanleger für Rohstoffe interessieren?
Eugen Weinberg:
Nein, ich habe hier schon viele Vorträge gehalten. Im Vergleich zu den Vorjahren ist heute sogar überraschend wenig los. Das liegt wohl an den gefallenen Rohstoffpreisen.


Ist das gesunkene Interesse ein Zeichen von Enttäuschung?
Wahrscheinlich schon, die Edelmetallpreise sind ziemlich unter Druck. Aber so ist das eben: Steigen die Preise, wird viel über ein Thema gesprochen und berichtet. Fallen sie, nimmt das Interesse ab. Das kann man übrigens auch bei der Entwicklung der Rohstoffabteilungen der Banken beobachten. Als ich um die Jahrtausendwende als Analyst angefangen habe, hat sich kaum jemand für Rohstoffe interessiert. Dann kam der Superzyklus - und mit ihm das Interesse der Anleger.

Das müssen Sie kurz erklären.
China wuchs extrem schnell und verbrauchte dabei Unmengen an Rohstoffen. Wegen der hohen Nachfrage stiegen die Preise überall: bei Industriemetallen wie Aluminium und Kupfer, aber auch bei Agrarrohstoffen und Edelmetallen. Anleger fingen an, sich dafür zu interessieren, auf einmal hatte jede Bank eine Rohstoffabteilung. Heute lichten sich die Reihen wieder etwas.


Viele Anleger haben in den vergangenen Jahren über Zertifikate in den Bereich investiert und auch in Nischen wie dem Markt für Orangensaft oder Magerschwein herumgezockt. Macht das denn Sinn?
Gold macht für Privatanleger zur Diversifizierung des Portfolios Sinn, Orangensaft nicht. Andererseits: Manche Anleger investieren in chinesische Internetaktien, obwohl sie weder China- noch Internetexperten sind. Vielleicht macht es den Leuten einfach Spaß, sich mit diesen Märkten zu beschäftigen, die alle spannende Eigenheiten haben.

Es gibt ja auch Kritik an Rohstoff­investments - Stichwort: Speku­lationen mit Lebensmitteln. Ihr Arbeitgeber, die Commerzbank, ist deshalb 2011 aus dem Markt für Agrarrohstoffe ausgestiegen.
Das stimmt nicht ganz. Wir bieten keine Zertifikate auf Agrarrohstoffe mehr an. Unsere Analysen decken den Agrarsektor aber ab. Wir haben Landwirte als Kunden, die wollen wissen, wohin sich der Preis für Weizen oder Mais bewegt, um sich gegen Schwankungen abzusichern. Das ist auch der ursprüngliche Zweck der Warenterminmärkte.

Wie sind Sie eigentlich zum Thema Rohstoffe gekommen?
Ich habe im Jahr 2000 als Analyst bei einer kleinen Stuttgarter Investmentboutique angefangen, der BW Bank. Dort hat man sich mit Dingen wie Aktienblasen und Gold als Portfoliobestandteil beschäftigt. Das hat damals kaum jemand gemacht. Später haben wir das Thema Öl entdeckt. Der Preis lag ewig bei 20 US-Dollar je Fass. Wegen des Aufstiegs von China haben wir gesagt, er werde auf 35 Dollar springen. Da hieß es: Was behaupten die denn? Öl hat immer 20 Dollar gekostet, das wird auch so bleiben. Wir lagen richtig, die Gold- und Ölpreise stiegen. Plötzlich war ich Rohstoffexperte.

Heute leiten Sie die Abteilung für Rohstoffanalyse bei der Commerzbank. Was ist denn anders, wenn man bei einer Großbank arbeitet?
Vor allem die Kundschaft. Bei der BW Bank hatten wir Anleger als Kunden, denen konnte man sagen: Super, der Ölpreis könnte sich verdoppeln! Bei der Commerzbank beraten wir große Konzerne wie zum Beispiel Industrieunternehmen. Die sind froh, wenn die Notierungen fallen, weil ihre Kosten dann sinken. Aber ganz so einfach ist das leider nicht, in meiner Brust schlagen da immer zwei Herzen.

Weshalb?
Fallende Preise sind ein zweischneidiges Schwert. Rohstoffe werden für verschiedenste Prozesse und Produkte gebraucht. Hohe Rohstoffpreise sind ein Zeichen, dass die Wirtschaft läuft und die Nachfrage da ist. Fallen die Preise, deutet das auf eine Konjunkturschwäche hin. Mittelfristig wird das auch für jene Unternehmen ein Problem, die sich im Moment darüber freuen, dass die Preise für Energie oder Stahl so niedrig sind. Geht es der Wirtschaft schlecht, haben die Leute irgendwann kein Geld mehr für neue Autos, Häuser oder Smartphones.

Im Moment sind die Rohstoffpreise überall im Keller. Heißt das, der ­vorhin von Ihnen beschriebene ­ Superzyklus ist vorbei?
So etwas erkennt man erst im Rückblick. Mittlerweile kann man aber sagen: Ja, der Superzyklus ist wahrscheinlich schon seit der Finanzkrise zu Ende, denn seither sind die Preise nahezu kontinuierlich gesunken. Das ist die schlechte Nachricht.

Und die gute?
Das muss nicht heißen, dass die Preise auf breiter Front weiter fallen. Kennen Sie den ersten Satz aus Tolstois Roman "Anna Karenina"?

Um ehrlich zu sein: Nein.
Der lautet: "Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre Weise." Bei den Rohstoffen ist das ganz ähnlich.

Aha. Das heißt?
Es gibt für jeden Rohstoff spezifische Gründe, warum der Preis fällt. Bei Industriemetallen wie Kupfer ist es das sinkende Wirtschaftswachstum in China. Bei Gold ist es die Beruhigung an den Finanzmärkten und der Beginn des Zinserhöhungszyklus in den USA. Bei Öl sind es politische Gründe.

Welche denn? Da kursieren verschiedene Verschwörungstheorien.
Ja, zum Beispiel, dass die USA über den niedrigen Ölpreis Russland schaden wollen. Das ist abwegig, die Sache ist viel einfacher. In den USA wurden mit der Fracking-Technologie neue Reserven erschlossen, was das Ölkartell OPEC Marktanteile gekostet hat. Die will die OPEC zurück, indem sie die Förderquoten hoch hält und für ein Überangebot und niedrige Preise sorgt. Das macht Fracking unrentabel, weil es teurer ist als konventionelles Fördern.

Wird das funktionieren?
Erste Erfolge sieht man schon. Die Zahl der neuen Bohrungen ist in den USA stark zurückgegangen, einige Unternehmen sind angeschlagen. Noch leihen die Banken ihnen Geld, das wird aber nicht ewig so bleiben.

Wie lange wird das Ölkartell diesen Verdrängungskurs durchziehen?
Das ist schwer zu sagen. Ich gehe aber davon aus, dass die OPEC im kommenden Jahr einen höheren Ölpreis zulassen wird, er könnte von 40 auf 60 Dollar je Barrel steigen. Allerdings sind wir eine der wenigen Banken, die so einen Anstieg erwarten. Aber es gibt gute Gründe dafür. Die Ölnachfrage ist im Moment hoch, gleichzeitig bekommen die US-Förderer Probleme. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sprechen ebenfalls für höhere Preise. Am wichtigsten ist aber, dass auch den OPEC-Staaten die niedrigen Preise wehtun, sogar den Saudis. Dort hat man sich an ein gewisses Wohlstandsniveau samt gutem Bildungs- und Gesundheitssystem gewöhnt. Das kostet Geld. Im Moment ist der saudische Staatshaushalt rund 100 Milliarden Dollar im Jahr im Minus.

Wie sieht es denn bei den Industriemetallen aus? Dort hängt alles an China, wo das Wachstum nun auf sieben Prozent gesunken ist.
Das sind die offiziellen Daten. Denen glauben aber nicht mal die Chinesen selbst. Ich schaue mir deshalb Zahlen wie Frachtvolumina oder Autozulassungen an. Dort zeigt sich ein viel massiverer Rückgang. Chinas Wirtschaft wandelt sich, die Löhne steigen. Auch die Währung ist stärker, was die Exporte sinken lässt.

Die Preise für Industriemetalle werden also weiter fallen?
Prognosen für die kommenden Monate sind immer schwer. In den kommenden zwei, drei Jahren sollten die Preise aber eher steigen.

Trotz Konjunkturkrise?
Die Regierung in Peking wird alles tun, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Chinas Zentralbank hat zuletzt sechs Mal die Zinsen gesenkt, nun stehen sie bei vier Prozent. Da ist noch Luft. Außerdem wird es riesige neue Konjunkturprogramme geben, zum Beispiel für den Bau und die Infrastruktur.

Schon jetzt sprechen viele Beob­achter dort von großen Überkapazitäten. Wie nachhaltig ist das?
Das ist tatsächlich die große Frage. Allein 2013 und 2014 haben die Chinesen fünf Milliarden Tonnen Zement verbaut, mehr als die USA im gesamten 20. Jahrhundert. Jetzt gibt es Geisterstädte, Hotels ohne Gäste und riesige Brücken, über die keine Autos fahren. Aber die Konjunkturprogramme werden die Nachfrage nach Rohstoffen weiter hoch halten. Und das könnte den Preisen helfen, weil auch das Angebot sinken könnte. Nur ein Beispiel ...
... gerne.
Glencore, einer der größten Rohstoffproduzenten der Welt, hat vor Kurzem ein Drittel seiner Zinkproduktion mit rund vier Prozent der weltweiten Minenproduktion geschlossen. Das ist ein Warnsignal, denn bereits davor gingen die Experten davon aus, dass 2016 am Zinkmarkt ein Angebotsdefizit herrschen wird. Zwar sind die Preise kurzfristig gestiegen, sie liegen allerdings mittlerweile noch deutlich ­unter dem Niveau vor der Ankündigung. Der Markt hat die Gefahr von Minenschließungen und sinkendem Angebot bisher nicht erkannt.

Dafür, dass Sie eben das Ende eines Superzyklus ausgerufen haben, sind Sie relativ optimistisch, dass die Preise wieder steigen.
Ich denke, wir sehen gerade eine Bodenbildung bei einigen Rohstoffen, wenn auch eine sehr wacklige.

Und danach kommt der nächste Superzyklus?
Das könnte ich mir schon vorstellen. So weit sind wir aber noch nicht. Der letzte Zyklus war zum einen auf China zurückzuführen. Zum anderen hatten zu Beginn des Zyklus viele Minen schließen müssen, weshalb es ein recht geringes Angebot gab. Im Moment besteht die Gefahr, dass wir eine neue Phase des Minensterbens durchleben müssen. Es könnte sein, dass demnächst noch mehr Minen schließen, was den Weg für mittel- und langfristig wieder steigende Preise freimachen würde.

Die meisten Rohstoffanleger sind zurzeit aber eher skeptisch, was steigende Preise betrifft.
Das ist nicht das Schlechteste. Die Hausse wird in der Baisse geboren und wächst in der Skepsis. Das hat schon Kostolany gesagt.

Gilt das auch für Gold? Dort ist der Preis seit dem Hoch im Jahr 2011 um 40 Prozent gefallen, viele Großanleger haben das Edelmetall aus ihren Portfolios geworfen.
Bei Gold ist das ähnlich, obwohl es eher eine Währung als ein Rohstoff ist. Dort geht es nicht um Angebot und Nachfrage, sondern um Angst und Gier. Die Angst vor Finanzkrisen ist gesunken und die Zinsen in den USA könnten bald steigen, das macht Gold weniger attraktiv. Viele Goldanleger betrachten sich gern als Contrarians, die nicht mit der Masse schwimmen. Im Grunde haben sie jetzt eine Chance: Gold hat an Beliebtheit eingebüßt, dafür ist aber auch der Preis niedriger.

Investieren Sie als Rohstoffexperte eigentlich privat in Edelmetalle?
Ich habe natürlich Gold im Portfolio, vielleicht sogar etwas mehr als üblich. Dass das Gold an Wert verloren hat, freut mich sogar. Denn es bedeutet, dass meine anderen Anlageklassen wie zum Beispiel Aktien ­gestiegen sind. Außerdem: Ist Gold teuer, gibt es in der Regel viele Krisen, wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Arbeitslosigkeit und andere Probleme. Und wer will schon in so einer krisenhaften Welt leben?

zur Person:

Quirliger Quereinsteiger
Längere Gesprächstermine mit Eugen Weinberg zu bekommen ist kompliziert. Der Chef­­analyst der Commerzbank für Rohstoffe reist viel, trifft sich mit Rohstoffproduzenten, berät Unternehmen, spricht mit Ökonomen und hält Vorträge. Weinberg ist in Russland aufgewachsen, hat an der Staatsuniversität Moskau studiert und kam für ein MBA-Studium nach Deutschland. Dort wurde der Wirtschaftsmathematiker Analyst bei der BW Bank, wechselte dann zur DZ Bank, wo er sich breiter mit Rohstoffmärkten beschäftigte und ist nun seit 2007 bei der Commerzbank.
Bildquellen: Commerzbank, Lisa S. / Shutterstock.com, Eugen Weinberg, Worldpics / Shutterstock.com
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