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07.05.2016 15:00
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COT-Report für Gold: Terminspekulanten im Goldrausch-Modus

Goldpreis: COT-Report für Gold: Terminspekulanten im Goldrausch-Modus | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis
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Große und kleine Terminspekulanten befinden sich hinsichtlich Gold weiterhin in Kauflaune. Dies belegte der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC.
von Jörg Bernhard

Eine regelrechte Massenflucht konnte man mit Blick auf die Anzahl offener Kontrakte feststellen. In der Woche zum 3. Mai nahm der Open Interest von 497.884 auf 565.774 Futures (+13,6 Prozent) überdurchschnittlich stark zu. Damit kletterte der Wert auf den höchsten Wert seit über fünf Jahren dar. Sowohl Großspekulanten (Non-Commercials) als auch Kleinspekulanten (Non-Reportables) sind deutlich optimistischer geworden. Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten kam es im Berichtszeitraum zu einem kräftigen Anstieg von 240.108 auf 294.901 Kontrakte (+22,8 Prozent), das höchste Niveau seit April 2011. Steil bergauf ging es mit der Netto-Long-Position der Großspekulanten, die sich von 220.857 auf 271.648 Futures (+23,0 Prozent) erhöht hat, während bei den Kleinspekulanten ein Zuwachs von 19.251 auf 23.253 Kontrakte (+20,8 Prozent) registriert worden war.

Massive Zuflüsse im ETF-Sektor

Nach schwachem Start gelang dem Goldpreis in der zweiten Wochenhälfte ein starkes Comeback. Ein Großteil der vorherigen Verluste wurde dadurch wieder aufgeholt und ein erneuter Angriff auf die Marke von 1.300 Dollar initiiert. Massive ETF-Zuflüsse und miserable US-Arbeitsmarktdaten waren hierfür maßgeblich verantwortlich. Ab Mittwoch galt es eine regelrechte Flut an Arbeitsmarktdaten zu verdauen. Am Freitag sorgte die Meldung des US-Arbeitsministeriums, dass im April lediglich 160.000 neue Stellen geschaffen wurden, bei Gold zu einem Schlussspurt in Form eines Tagesgewinns von 1,4 Prozent. Der weltgrößte Gold-ETF SPDR Gold Shares verbuchte innerhalb einer Woche einen Anstieg der gelagerten Goldmenge von 804,14 auf 834,19 Tonnen. Mehr Gewicht brachte das physisch besicherte Finanzprodukt auf Gold letztmals im Dezember 2013 auf die Waage. Dies sollten Anleger als Indiz für eine ungebrochen starke Verunsicherung der Finanzmärkte interpretieren. Fazit: Als Krisenschutz bleibt Gold nach wie vor ein Must-Have.
Bildquellen: Worldpics / Shutterstock.com, Brian A Jackson / Shutterstock.com

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