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03.06.2015 11:51
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Opec sieht steigende Öl-Nachfrage - Kein Streit über Förderung

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Wien (Reuters) - Wenige Tage vor dem Opec-Treffen haben sich führende Vertreter des Förderkartells zuversichtlich zu den Perspektiven der Ölproduzenten gezeigt.

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Nach Worten der Ölminister Saudi-Arabiens und Katars ist ein Preiseinbruch wie im vergangenen Jahr nicht absehbar. Der saudiarabische Minister Ali al-Naimi sprach am Mittwoch von "sehr positiven" langfristigen Aussichten. "Wir befriedigen derzeit die weltweite Nachfrage, und ich sehe nicht, dass sich dies ändert", ergänzte er auf einer Opec-Veranstaltung in Wien. Sein Kollege aus Katar, Mohammed al-Sada, sagte dort: "Die weltweite Konjunkturerholung zeigte ermutigende Signale, und die Öl-Nachfrage zieht an." Der Markt dürfte im zweiten Halbjahr ausgeglichener sein, sagte Al-Sada.

Im vergangenen Jahr hatte ein weltweites Überangebot bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage die Ölpreise drastisch nach unten gedrückt. Inzwischen haben sie sich wieder auf rund 65 Dollar je Barrel erholt, nachdem es im Januar noch fast 20 Dollar weniger waren. Bei ihrem Treffen am Freitag will die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) über die Fördermengen entscheiden. Dabei dürfte die aktuelle Vorgabe von maximal 30 Millionen Barrel am Tag nicht angetastet werden.

"Es herrscht Übereinstimmung zwischen den Opec-Mitgliedern vom Golf sowie anderen, die Obergrenze unverändert zu lassen", sagte ein hochrangiger Opec-Delegierter aus einem Golfstaat der Nachrichtenagentur Reuters. "Niemand will für Ärger sorgen." Beim vergangenen Treffen Ende November hatten Venezuela und andere Länder noch versucht, Saudi-Arabien von einer Förderdrosselung zu überzeugen. Dies war ihnen aber nicht gelungen.

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