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15.04.2015 08:09
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Weizen: Hochspannung nach Preissturz

Weizen und Rohöl: Weizen: Hochspannung nach Preissturz | Nachricht | finanzen.net
Weizen und Rohöl
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Der Weizenpreis musste in den vergangenen Tagen einen kräftigen Preissturz verdauen und notiert mittlerweile unter der Marke von 500 US-Cents.
von Jörg Bernhard

Verantwortlich hierfür waren die über das Wochenende zu beobachtenden üppigen Regenfälle in wichtigen US-Anbaugebieten für Weizen. Dadurch verbesserten sich nämlich die Ernteaussichten, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium zuvor von - bedingt durch die Trockenheit - verschlechterten Rahmenbedingungen berichtet hatte. Aus charttechnischer Sicht hat sich dadurch die Spannung deutlich erhöht. So befindet sich der nächstfällige Future auf US-Weizen derzeit in einer massiven Unterstützungszone. Sollte diese nicht halten, wäre die nächste "Haltezone" im Bereich von 480 US-Cents angesiedelt. Wird sie verletzt, droht erheblicher Verkaufsdruck.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Weizenpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Weizen um 0,60 auf 496,20 US-Cents pro Scheffel.

Rohöl: Negative News verpuffen

Es sieht so aus, als ob die Energiemärkte gegen negative Nachrichten mittlerweile immun geworden sind. Trotz schlechter als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten aus China, weist der fossile Energieträger im frühen Mittwochshandel positive Vorzeichen aus. Sowohl das für Q1 gemeldete chinesische BIP-Wachstum als auch die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze fielen schwächer als von Analysten erwartet aus. Geholfen hat auch der am Dienstagabend veröffentlichte Wochenbericht des American Petroleum Institute. So fiel das Lagerplus mit 2,6 Millionen Barrel geringer als erwartet aus. Am Nachmittag wird die US-Energiebehörde EIA (16.30 Uhr) ihren Bericht veröffentlichen und könnte an den Energiemärkten dadurch neue Impulse generieren.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,38 auf 53,67 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,50 auf 58,93 Dollar anzog.
Bildquellen: isak55 / Shutterstock.com, andrea lehmkuhl / Shutterstock.com

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