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23.08.2017 20:05
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Autoindustrie sieht keinen Anlass für Diesel-Nachbesserungen

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   BERLIN (AFP)--Trotz der vernichtenden Bilanz der Wirkung der Ergebnisse des Dieselgipfels durch das Umweltministerium sieht die Automobilindustrie vorerst keinen Grund für Nachbesserungen. Nur drei Wochen nach dem Gipfel von Bund, Ländern und Autobranche bestehe "keinerlei Anlass für Nachjustierungen", erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch. Außerdem lägen die vom Umweltbundesamt (UBA) vorgestellten Prognosen zur Verringerung der Stickoxid-Emissionen "mit den VDA-Berechnungen auf einer Linie".

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   Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und das UBA hatten zuvor nach einer Analyse der Ergebnisse des Dieselgipfels eine vernichtende Bilanz gezogen. Durch die Maßnahmen könne die Stickoxidbelastung in den Städten um bis zu sechs Prozent gesenkt werden. Das reiche nicht aus, nötig seien auch Hardware-Nachrüstungen, forderte Hendricks.

   Das UBA hatte Szenarien für die Effekte von Software-Updates sowie der von den Autoherstellern angekündigten Kaufprämien für Dieselfahrzeuge entworfen. Zusammengenommen mit einer Bestandserneuerung durch moderne Euro-6-Fahrzeuge könnten die Emissionen nach den Berechnungen des VDA bis Anfang 2019 um bis zu 14 Prozent im Vergleich zu 2017 gesenkt werden, erklärte der Verband.

   Eine Hardware-Nachrüstung lehnte der Verband ab: Diese sei "in der Breite technisch nicht umsetzbar", denn es fehle der Platz für die nötigen Tanks. Außerdem sei sie "langwierig". Ähnlich hatten sich beim Dieselgipfel bereits die Autobauer geäußert.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/kla

   (END) Dow Jones Newswires

   August 23, 2017 13:35 ET (17:35 GMT)- - 01 35 PM EDT 08-23-17

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