18.06.2015 07:57

Gold: Deutlich höher dank Fed

Gold und Rohöl: Gold: Deutlich höher dank Fed | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Moderate Töne der Fed haben den Dollar belastet und dem Goldpreis in höhere Kursregionen verholfen.
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von Jörg Bernhard

Die US-Notenbank nahm die Schwächetendenz der US-Wirtschaft im ersten Quartal und die geringen Inflationserwartungen zum Anlass, die erste Zinserhöhung seit 2006 einmal mehr zu verschieben. Außerdem reduzierte sie ihre Prognosen für das diesjährige BIP-Wachstum von 2,3 bis 2,7 Prozent (März) auf nunmehr 1,8 bis 2,0 Prozent. Summa summarum äußerte sich die Fed vorsichtiger als erwartet. Dies belastete den Dollar und sorgte an den Goldmärkten für Kauflaune. Traditionell wird dem Edelmetall nämlich nachgesagt, dass ein schwacher Dollar und niedrige Zinsen gut für Gold sind. Am Nachmittag stehen mit aktuellen Inflationszahlen und US-Arbeitsmarktdaten wichtige Konjunkturindikatoren auf der Agenda, die das Zeug haben, dem Goldpreis neue Impulse zu verleihen. Bewegende Nachrichten vom EU-Finanzministertreffen in Luxemburg dürfte es frühestens - wenn überhaupt - am späten Abend geben.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 11,40 auf 1.188,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Schwächer nach EIA-Wochenbericht

Obwohl die in den USA gelagerten Ölmengen laut gestrigem Wochenbericht der US-Energiebehörde EIA mit 2,7 Millionen Barrel stärker als erwartet zurückfielen, vermochten sie dem Ölpreis nicht zu helfen. Nicht gefallen hat den Akteuren an den Energiemärkten, dass sich die Benzinvorräte um 460.000 Barrel erhöht haben und in Cushing (Oklahoma) - dem Lieferpunkt für Nymex-Rohöl - es mit plus 112.000 Barrel den ersten Lagerzuwachs seit Mitte April zu vermelden gab.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Juli) um 0,23 auf 59,69 Dollar, während sein Pendant auf Brent (August) um 0,11 auf 63,76 Dollar zurückfiel.
Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, Peeradach Rattanakoses / Shutterstock.com

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