10.04.2013 07:56

Gold: Deutsche Bank prognostiziert Gegenwind

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Die Deutsche Bank veröffentlichte am gestrigen Dienstag ihren Quartalsbericht über Rohstoffe. Dabei wurde das ursprüngliche Kursziel für Gold deutlich nach unten revidiert.
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von Jörg Bernhard

Da die Analysten einen starken Dollar prognostizieren, sehen sie für Gold eingetrübte Perspektiven. Mit Blick auf den US-Arbeitsmarkt und den Immobiliensektor dürfte sich die Erholungstendenz der US-Wirtschaft fortsetzen, während in Japan und Europa die Notenbanken die Geldschleusen weiterhin geöffnet halten müssen. Das deutlich stärkere Investoreninteresse wird sich – ihrer Meinung nach – in erster Linie aber auf Aktien (insbesondere US-Werte) konzentrieren. Dies alles nahmen die Goldexperten der Deutschen Bank zum Anlass, das Kursziel des gelben Edelmetalls für das Jahr 2013 gegenüber der vorigen Prognose um 11,8 Prozent auf 1.637 Dollar zu reduzieren. Damit nimmt die Zahl der Skeptiker nochmals zu. Die Analysten von Goldman Sachs prognostizierten bereits vor Monaten sogar das Ende der Goldrally.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 0,10 auf 1.586,60 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Chinas Handelsbilanz enttäuscht

So langsam wird es an der Konjunkturfront etwas „lauter“. Nach der Bekanntgabe der chinesischen Handelsbilanz blicken die Marktakteure nun gen USA.
Im März fiel die Handelsbilanz der Chinesen mit einem Defizit in Höhe von 880 Millionen Dollar deutlich schlechter als erwartet aus. Bei den Exporten ging es um 10,0 Prozent bergauf, bei den Importen gab es gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode ein Plus von 14,0 Prozent. Zur Erinnerung: Im Vormonat war hier ein Einbruch um 15,0 Prozent gemeldet worden. Die Akteure an den Energiemärkten warten nun auf zwei weitere konjunkturelle Highlights: So veröffentlicht am Nachmittag die US-Energiebehörde ihren Wochenbericht zur Lage am Ölmarkt (16.30 Uhr) bevor am Abend das Fed-Protokoll der jüngsten Sitzung veröffentlicht wird. Beide Events haben das Zeug, markante Impulse in die eine oder andere Richtung auslösen zu können.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,37 auf 93,38 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,04 auf 106,27 Dollar anzog.

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