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10.07.2018 08:11
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Gold: Einen Gang zurückgeschaltet

Gold und Rohöl: Gold: Einen Gang zurückgeschaltet | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Weil die gestrige Dollarschwäche eher von temporärer Natur war, legte der Goldpreis im frühen Dienstagshandel erst einmal eine Atempause ein.
von Jörg Bernhard

Auch die freundlichen US-Aktienmärkte dürften das Interesse an Gold erst einmal gedämpft haben. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares gab es am gestrigen Montag Abflüsse von 802,24 auf 800,77 Tonnen zu vermelden. Zur Erinnerung: Zehn Handelstage zuvor lag die gehaltene Goldmenge noch bei über 824 Tonnen. Auch an den Terminmärkten herrscht unter den spekulativen Marktakteuren eher keine Kauflaune. Der am Montagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies für die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten für die Woche zum 3. Juli nämlich einen leichten Rückgang von 94.963 auf 93.150 Kontrakte (-1,9 Prozent) aus.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,70 auf 1.257,90 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Anhaltende Angebotsausfälle

Die Lieferausfälle in Libyen und Kanada haben Diskussionen aufkommen lassen, dass die Kapazitätsreserven von Saudi-Arabien und Russland möglicherweise nicht ausreichen könnten, um die künftige Ölnachfrage zu befriedigen. In einem Worst-Case-Szenario drohen nämlich Ausfälle von bis zu drei Millionen Barrel, falls es im Iran und in Venezuela einen Komplettausfall geben sollte. Nach US-Börsenschluss dürften sich die Akteure an den Ölmärkten noch für den Wochenbericht des American Petroleum Institute besonders stark interessieren, der die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen könnte.



Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (August) um 0,41 auf 74,25 Dollar, während sein Pendant auf Brent (September) um 0,41 auf 78,78 Dollar anzog.


Bildquellen: farbled / Shutterstock.com, Taiga / Shutterstock.com, Eric Chiang/123rf, Africa Studio / Shutterstock.com

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