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06.03.2019 08:15
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Gold: EZB und US-Arbeitsmarkt im Visier

Gold und Rohöl: Gold: EZB und US-Arbeitsmarkt im Visier | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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An den Goldmärkten hat der Verkaufsdruck spürbar nachgelassen und dem gelben Edelmetall zu einer stabilen Tendenz verholfen.
von Jörg Bernhard

Am Nachmittag wird der Zahlenreigen zum US-Arbeitsmarkt mit dem ADP-Monatsbericht über die Zahl neuer Stellen eröffnet. Diverse weitere Indikatoren zu diesem Thema werden am Donnerstag und Freitag folgen. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte vor allem der vor dem Wochenende anstehende Februarbericht des US-Arbeitsministeriums sorgen. Analysten rechnen mit einem Anstieg der Arbeitslosenrate von 3,9 auf 4,0 Prozent sowie ein Plus bei der Anzahl neu geschaffener Stellen von 180.000 auf 304.000. Auch die EZB-Sitzung am Donnerstag könnte dem Dollar neue Impulse verleihen und damit auch die weitere Richtung des Goldpreises beeinflussen. Aus charttechnischer Sicht ist es wichtig, dass der Boden im Bereich von 1.280 Dollar hält.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 6,40 auf 1.291,10 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: API-Lagerplus belastet

Der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute wies ein Lagerplus in Höhe von 7,3 Millionen Barrel aus und fiel damit deutlich höher als erwartet aus. Als kontraproduktiv erwies sich auch der Lageranstieg um 1,2 Millionen Barrel in Cushing (Oklahoma), dem Lieferpunkt für Futures auf US-Rohöl. Am Nachmittag wird die US-Energiebehörde EIA ihr wöchentliches Update zum Ölmarkt (16.30 Uhr) veröffentlichen. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll es einen Zuwachs der Ölmengen um 1,2 Millionen Barrel gegeben haben.



Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future (April) um 0,37 auf 56,19 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Mai) um 0,31 auf 65,55 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: tankist276 / Shutterstock.com, IPConcept

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