06.12.2017 08:10
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Gold: Heißer Kampf um 200-Tage-Linie

Gold und Rohöl: Gold: Heißer Kampf um 200-Tage-Linie | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Am gestrigen Dienstag rutschte der Goldpreis zeitweise unter seine 200-Tage-Linie, was auf zwei Faktoren zurückzuführen war.
von Jörg Bernhard

Erstens: Anfängliche Kursgewinne bei US-Aktien haben das Interesse am Krisenschutz einmal mehr abflauen lassen. Zweitens: Auch der starke Dollar drückte zunächst auf die Stimmung an den Goldmärkten. Da sowohl Aktien als auch die US-Währung im weiteren Verlauf den Rückwärtsgang eingelegt hatten, drehte der Goldpreis wieder leicht nach oben. Für eine Entwarnung ist es aus charttechnischer Sicht allerdings noch zu früh, schließlich befindet sich das gelbe Edelmetall aktuell im Kampf mit der 200-Tage-Linie. Sollte diese massiv unterschritten werden, droht chartinduzierter Verkaufsdruck. Zur Beruhigung: In der ersten Julihälfte wurde die langfristige Durchschnittslinie zwar um 25 Dollar unterschritten, im Nachhinein betrachtet, erwies sich das Verkaufssignal jedoch als "Bärenfalle".

Am Mittwochmorgen zeigte sich der Goldpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 5,00 auf 1.269,90 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Dämpfer durch API-Update

Obwohl der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute einen höher als erwarteten Rückgang der in den USA gelagerten Ölmengen von 5,5 Millionen Barrel ausgewiesen hatte, rutschte der Ölpreis im frühen Mittwochshandel etwas ab. Verantwortlich hierfür waren vor allem die markanten Lagerzuwächse bei Benzin (+9,2 Millionen Barrel) und Destillaten (+4,3 Millionen Barrel). Am Nachmittag stehen diesbezüglich neue Daten auf der Agenda: So wird die US-Energiebehörde Energy Information Administration um 16.30 Uhr ihren Wochenbericht veröffentlichen und dadurch möglicherweise neue Impulse auslösen.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Januar) um 0,22 auf 57,40 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Februar) um 0,20 auf 62,66 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com, adirekjob / Shutterstock.com

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