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04.12.2018 15:03
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Gold: Höchster Stand seit Ende Oktober

Gold und Rohöl: Gold: Höchster Stand seit Ende Oktober | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Mit dem Renditerückgang bei US-Staatsanleihen ging es auch mit dem Dollar spürbar bergab. Gold ist seit dem G20-Treffen in der Gunst der Anleger und im Preis hingegen gestiegen.
von Jörg Bernhard

In den kommenden Handelstagen dürften zwei Themenkomplexe die Gemüter an den Goldmärkten bewegen: US-Arbeitsmarktdaten und diverse Fed-Kommentare. Um 16.00 Uhr wird zum Beispiel John Williams von der New York Fed eine Rede halten. In der vergangenen Woche löste Fed-Chef Powell durch seine taubenhaften Töne die Hoffnung auf ein verlangsamtes Zinserhöhungstempo. Ein Zinsschritt um 25 Basispunkte nach oben bei der Fed-Sitzung am 18. / 19. Dezember ist dennoch so gut wie sicher, schließlich zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group derzeit eine Wahrscheinlichkeit von über 85 Prozent für ein solches Szenario an. Zur Erinnerung: Vor einem Monat war hier lediglich ein Wert von 77 Prozent angezeigt worden.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 4,40 auf 1.244,00 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Aufwärtsdrang ungebrochen

Nach US-Börsenschluss dürfte der Wochenbericht des American Petroleum Institute für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Dessen Veröffentlichung ist für 22.30 Uhr vorgesehen und könnte sich auch auf die Tendenz des morgigen Handelstags stark auswirken. Im Vorfeld der OPEC+-Sitzung am Donnerstag könnte es an den Ölmärkten noch ziemlich turbulent werden. Derzeit werden nämlich eifrig Vorschusslorbeeren verteilt, dass die wichtigsten Förderländer eine kräftige Förderkürzung beschließen werden. Sollten diese Erwartungen enttäuscht werden, bestünde erhebliches Korrekturpotenzial.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (Januar) um 0,75 auf 53,70 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Februar) um 1,13 auf 62,82 Dollar anzog.


Bildquellen: claffra / Shutterstock.com, Vitaly Korovin / Shutterstock.com, Sashkin / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com

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