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12.09.2018 08:07
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Gold: Negative Vorzeichen zur Wochenmitte

Gold und Rohöl: Gold: Negative Vorzeichen zur Wochenmitte | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Im Vorfeld der Bekanntgabe wichtiger US-Konjunkturindikatoren und der anstehenden EZB-Sitzung am Donnerstag bewegt sich der Goldpreis weiterhin unter der Marke von 1.200 Dollar.
von Jörg Bernhard

Das Überwinden dieser charttechnischen Hürde scheint sich mehr und mehr zu einem schwierigen Unterfangen zu entwickeln. Vor den am Nachmittag erwarteten US-Produzentenpreisen und dem Fed-Konjunkturbericht "Beige Book" hält sich das Kaufinteresse in Grenzen. Trotz Handelskrieg und Trump-Risiko setzen verunsicherte Anleger weiterhin lieber auf den Dollar als auf Gold. Die Aussicht auf zwei weitere Zinserhöhungen der Fed noch in diesem Jahr bleiben die treibende Kraft. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von über 98 Prozent an, dass am 26. September ein Zinsschritt nach oben erfolgen wird, nachdem vor einem Monat ein Wert von rund 91 Prozent angezeigt worden war.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 2,60 auf 1.199,60 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Kurssprung dank EIA und API

An den Ölmärkten wird wegen der US-Sanktionen gegen den Iran weiterhin Risikoprämie aufgebaut. Profitiert hat der fossile Energieträger zuletzt aber auch vom Monatsbericht der US-Energiebehörde EIA. Dieser beinhaltete nämlich eine für 2019 von 11,7 auf 11,5 Millionen Barrel pro Tag reduzierte Ölförderung. Nach US-Börsenschluss sorgte zudem der Wochenbericht des American Petroleum Institute für Kauflaune. Mit einem Lagerrückgang in Höhe von 8,6 Millionen Barrel wurden die Schätzungen der Analysten von etwas mehr als 800.000 Barrel um ein Vielfaches übertroffen.



Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (Oktober) um 0,71 auf 69,96 Dollar, während sein Pendant auf Brent (November) um 0,42 auf 79,48 Dollar anzog.


Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, Eric Chiang/123rf, Juri / Shutterstock.com, Peeradach Rattanakoses / Shutterstock.com

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