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09.10.2019 08:12
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Gold: Rückenwind dank Mini-Kapitalflucht

Gold und Rohöl: Gold: Rückenwind dank Mini-Kapitalflucht | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
Wachsende Sorgen um die Weltkonjunktur haben an den US-Aktienmärkten zu markanten Verlusten geführt und dadurch das Investoreninteresse bei Gold gestärkt.
von Jörg Bernhard

Aus charttechnischer Sicht lieferte der erfolgreiche Test der im Bereich von 1.488 Dollar verlaufenden Unterstützung zusätzliche Kaufimpulse. An den Märkten kam es daraufhin zu Gewinnmitnahmen von short positionierten Terminspekulanten. Die Aussicht auf sinkende US-Leitzinsen spricht ebenfalls für ein Investment in Gold. Laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group beläuft sich die Wahrscheinlichkeit derzeit auf 86 Prozent an, dass wir Ende des Monats eine Zinssenkung sehen werden. Zur Erinnerung: Vor einem Monat war hier lediglich ein Wert von 61 Prozent angezeigt worden. Mit Argusaugen dürften die Marktakteure nun das für 20.00 Uhr angekündigte Fed-Protokoll der Fed beobachten und diverse Reden von US-Notenbanker genau verfolgen.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 8,10 auf 1.512,00 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Negative Aspekte dominieren

Zur Wochenmitte weist der fossile Energieträger leicht negative Vorzeichen auf. An den Ölmärkten sorgt man sich wieder verstärkt um die künftige Ölnachfrage, die unter dem ungelösten Handelskonflikt zwischen den USA und China leidet. Die Hoffnung auf eine Lösung der Probleme bei den morgen beginnenden Handelsgesprächen zwischen beiden Ländern hat zuletzt nach negativen US-Statements wieder nachgelassen. Auch der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute drückte auf die Stimmung, schließlich fiel das Lagerplus mit 4,1 Millionen Barrel fast um das Dreifache höher als von Analysten erwartet aus.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,12 auf 52,51 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,01 auf 58,32 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Vitaly Korovin / Shutterstock.com, Netfalls - Remy Musser / Shutterstock.com

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