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02.10.2018 15:11
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Gold: Schnäppchenjäger in Aktion

Gold und Rohöl: Gold: Schnäppchenjäger in Aktion | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Im Grunde genommen spricht derzeit allen Unkenrufen zum Trotz einiges für steigende Goldpreise - insbesondere in Europa.
von Jörg Bernhard

So könnte zum Beispiel der Höhenflug des Ölpreises die Inflation, die in Deutschland mit 2,3 Prozent bereits auf ein Siebenjahreshoch geklettert ist, weiter befeuern. Außerdem lassen die Probleme rund um den Brexit und den Haushaltsentwurf der Italiener für das kommende Jahr, Europa gegenwärtig in einem schlechten Licht dastehen. Im Vergleich zu Griechenland dürfte ein fortschreitender Vertrauensverlust in die Tragfähigkeit der italienischen Staatschulden (wenn überhaupt) deutlich schwieriger zu bewältigen sein. Dies könnte dann den Krisenschutz Gold wieder verstärkt glänzen lassen. Derzeit reicht dies alles aber lediglich zu einer Rückkehr über die Marke von 1.200 Dollar.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 10,20 auf 1.201,90 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Warten auf das API-Update am Abend

Mit dem Überwinden der Marke von 75 Dollar (WTI) bzw. 85 Dollar (Brent) markierten die beiden wichtigsten Ölsorten der Welt ihr höchstes Niveau seit fast vier Jahren. Immer häufiger wird von Analysten ein Kursziel von 100 Dollar ins Spiel gebracht, zuletzt auch von den Analysten von HSBC. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute sorgen, dessen Veröffentlichung für 22.30 Uhr vorgesehen ist. Vor einer Woche wurde ein Lagerplus von 2,9 Millionen Barrel gemeldet. Laut Analystenschätzungen soll es nun einen leichten Rückgang um 100.000 Barrel gegeben haben.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (November) um 0,08 auf 75,38 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Dezember) um 0,13 auf 84,85 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com, Vitaly Korovin / Shutterstock.com, optimarc / Shutterstock.com

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