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11.07.2018 08:10
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Gold: Trotz neuer US-Strafzölle (noch) wenig gefragt

Gold und Rohöl: Gold: Trotz neuer US-Strafzölle (noch) wenig gefragt | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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An den Finanzmärkten reagieren die Investoren weiterhin relativ "cool" auf das Prüfen neuer US-Strafzölle auf chinesische Waren im Gegenwert von 200 Milliarden Dollar.
von Jörg Bernhard

Von der neuen Nachrichtenlage hat nicht Gold, sondern der Dollar profitiert. Er scheint gegenwärtig offensichtlich als besserer "sicherer Hafen" wahrgenommen zu werden. Ob sich die "America first"-Politik Donald Trumps tatsächlich auszahlen wird, darf allerdings bezweifelt werden. Dafür, dass China US-Staatsanleihen im Wert von über einer Billion Dollar besitzt, führt sich US-Präsident Trump ziemlich hochmütig auf. Sollten sich die Chinesen im großen Stil von diesen Papieren trennen, wäre ein kräftiger Zinsanstieg die logische Konsequenz. Dies wäre für die hochverschuldete US-Wirtschaft alles andere als vorteilhaft.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 4,00 auf 1.251,40 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: API-Update verpufft wirkungslos

Obwohl der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein kräftiges Lagerminus in Höhe von 6,8 Millionen Barrel ausgewiesen hat, tendierte der Ölpreis schwächer. Hierfür gab es zwei Ursachen. Erstens: Die US-Regierung legte eine neue Liste mit chinesischen Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar vor, die als nächstes mit Strafzöllen belegt werden könnten. Die Angst vor einem weiter eskalierenden Handelskrieg drückte daraufhin auf die Stimmung an den Ölmärkten. Zweitens: Medienberichten zufolge wollen die USA einigen Ländern hinsichtlich der beschlossenen Iran-Sanktionen Ausnahmen gewähren. Bislang war dies nicht angedacht.



Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future (August) um 0,44 auf 73,67 Dollar, während sein Pendant auf Brent (September) um 0,56 auf 78,30 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Sashkin / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com, tankist276 / Shutterstock.com

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