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12.07.2018 08:11
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Gold: Trotz Risikoaversion weiter geschwächt

Gold und Rohöl: Gold: Trotz Risikoaversion weiter geschwächt | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Obwohl der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China an den Finanzmärkten zu einer steigenden Risikoversion geführt hat, kommt Gold kaum vom Fleck.
von Jörg Bernhard

Verkäufe an den Aktienmärkten haben vor allem dem Dollar geholfen. Dessen Stärke dürfte wenig hilfreich sein, das enorme Handelsbilanzdefizit der USA zu reduzieren. Am Nachmittag stehen jenseits des Atlantiks mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und der Inflationsrate für den Monat Juni zwei wichtige Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an. Laut einer vom Wall Street Journal veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die Teuerungsrate von 2,8 auf 2,9 Prozent p.a. geklettert sein. Sollten die angedrohten US-Strafzölle Ende August tatsächlich in Kraft treten, ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,30 auf 1.243,10 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Rebound nach kräftigem Absacker

Am gestrigen Mittwoch erlitt die Nordseemarke Brent mit minus 6,9 Prozent ihren höchsten Tagesverlust seit zwei Jahren. Trumps Androhung weiterer Strafzölle gegen chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar und die Wiedereröffnung libyscher Häfen waren hierfür die Ursache. Völlig ignoriert wurde hingegen der am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA veröffentlichte Marktbericht. Dieser wies mit 12,6 Millionen Barrel einen höher als erwartet ausgefallenen Lagerrückgang aus. Laut Händlern haben an den Terminmärkten Großspekulanten zur Verlustbegrenzung ihre Long-Positionen liquidiert.



Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (August) um 0,43 auf 70,81 Dollar, während sein Pendant auf Brent (September) um 1,25 auf 74,65 Dollar anzog.


Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, adirekjob / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com, Juri / Shutterstock.com

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