finanzen.net
10.03.2018 15:00
Bewerten
(1)

COT-Report: Gold - Kauflaune unter Großspekulanten ausgemacht

Goldpreis im Fokus: COT-Report: Gold - Kauflaune unter Großspekulanten ausgemacht | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis im Fokus
DRUCKEN
Der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies eine gestiegene Kauflaune unter großen Terminspekulanten aus.
von Jörg Bernhard

Das allgemeine Interesse an Gold-Futures, ablesbar an der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest), hat in der Woche zum 6. März aber deutlich gelitten. Sie reduzierte sich nämlich von 532.860 auf 508.100 Kontrakte (-4,6 Prozent). Mit dem Optimismus der spekulativen Marktakteure ging es auf Wochensicht aber spürbar bergauf. So erhöhte sich die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten von 199.796 auf 204.903 Kontrakte (+2,9 Prozent). Diese Entwicklung war aber in erster Linie den großen Terminspekulanten (Non-Commercials) zu verdanken. Deren Netto-Long-Position hat sich nämlich von 178.718 auf 183.823 Futures (+2,9 Prozent) erhöht, während unter Kleinspekulanten (Non-Reportables) mit 21.080 Kontrakte Stagnation angesagt war.
Anzeige
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Auf Wochensicht relativ richtungslos

In der ersten Wochenhälfte profitierte der Goldpreis noch von Befürchtungen, dass die von den USA mittlerweile beschlossenen US-Strafzölle gegen Stahl und Aluminium zu einem globalen Handelskrieg eskalieren könnten. Ab Mittwoch setzte dann aber eine markante Talfahrt ein, die im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückzuführen war. Erstens: Besser als erwartete US-Arbeitsmarktdaten stärkten den Dollar und schwächten über die negative Korrelation den Goldpreis. Zweitens: Mit dem in Aussicht gestellten Treffen von Donald Trump mit Kim Jong Un haben die geopolitischen Risiken dieser Region spürbar abgenommen. Drittens: Die Erholungstendenz an den internationalen Aktienmärkten dürfte den Bedarf an Krisenschutz ebenfalls gedämpft haben. Auf Wochensicht trat der Goldpreis auf der Stelle - ein klarer Trend ist derzeit eher nicht zu erkennen.


Bildquellen: Worldpics /Shutterstock.com, Brian A. Jackson / Shutterstock.com, egon999 / Shutterstock.com, Worldpics / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?

Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.

Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv

Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.

Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv

Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.

Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.238,43-3,45
-0,28%
Kupferpreis6.127,7545,00
0,73%
Ölpreis (WTI)51,23-1,62
-3,07%
Silberpreis14,58-0,17
-1,16%
Super Benzin1,41-0,01
-0,70%
Weizenpreis206,50-0,75
-0,36%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX deutlich leichter -- Wall Street im Minus -- China setzt Zölle auf Autoimporte aus den USA aus -- Scout24 prüft wohl Börsenrückzug -- Merck & Co, LEONI, Apple, ISRA VISION im Fokus

Italienische Zentralbank stutzt Wachstumsprognose für 2018. Wirtschaftsminister Altmaier erwartet 2019 keinen Konjunktureinbruch. Briten sollen künftig sieben Euro für visafreie Reisen in EU zahlen. Südzucker-Tochter CropEnergies erhöht die Prognose. Ausblick treibt die Anleger von Dr. Hönle in die Flucht. BMW-, VW- und Daimler-Aktien unter Druck infolge schwacher EU-Absatzzahlen. Bundesbank senkt BIP-Prognosen und sieht weiter Hochkonjunktur.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die Bahn hat den Fernverkehr am Montag wegen eines Warnstreiks bundesweit eingestellt. Haben Sie Verständnis für das Verhalten der Gewerkschaft EVG?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Saint-Gobain S.A. (Compagnie de Saint-Gobain)872087
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
NVIDIA Corp.918422
Amazon906866
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)578560
TeslaA1CX3T
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Allianz840400
BASFBASF11
BMW AG519000
Aurora Cannabis IncA12GS7
E.ON SEENAG99