04.03.2021 08:10

Goldpreis: Auf Tuchfühlung mit Neunmonatstief

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Auf Tuchfühlung mit Neunmonatstief | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Wieder einmal belasteten steigende US-Renditen und ein starker Dollar den Goldpreis. Im Tief rutschte er auf knapp 1.700 Dollar ab, den tiefsten Stand seit fast neun Monaten.
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von Jörg Bernhard

Das gelbe Edelmetall ist derzeit unter Anlegern eher nicht gefragt. Dies belegen unter anderem die sinkenden Goldbestände des weltgrößten Gold-ETFs SPDR Gold Shares, die mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit Mai angelangt sind. Allein die Aussicht auf eine sich beschleunigende Inflation genügt nicht, um an den Goldmärkten eine positive Stimmung zu generieren. Steigende US-Zinsen, ein nicht weiter sinken wollender Dollar und die sich aufhellenden Konjunkturperspektiven wiegen schwerer. Nun warten die Marktakteure auf eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell (18.05 Uhr) und erhoffen sich davon neue Hinweise zur künftigen US-Geldpolitik.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 1,00 auf 1.714,80 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Hochspannung vor OPEC+-Treffen

Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters, machte der Ölpreis am gestrigen Mittwoch einen kräftigen Satz nach oben. Grund: Nachdem im Vorfeld der für heute anberaumten OPEC+-Videokonferenz mit einer Ausdehnung des Ölangebots gerechnet worden war, gab es nun Hinweise, dass die Ölförderstaaten ihre bisherigen Kürzungen auch im April beibehalten könnten. Bedingt durch die US-Kältewelle wies der EIA-Wochenbericht heftige Verwerfungen aus. Mit einem rekordhohen Lagerzuwachs der gelagerten Ölmengen um 21,56 Millionen Barrel und einem heftigen Minus bei den Benzinmengen (minus 13,6 Millionen Barrel) wurde das Update an den Ölmärkten aber eher ignoriert. Am Nachmittag dürften neben der virtuellen OPEC+-Konferenz auch der Challengerbericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr) und die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,23 auf 61,51 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,29 auf 64,36 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: farbled / Shutterstock.com, Juri / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

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Aufschwung?
Darum könnte der Goldpreis wieder zulegen
Nach einem historisch starken Jahr 2020, in welchem der Goldpreis knapp 25 Prozent zulegen konnte, ging es im ersten Quartal des neuen Jahres kräftig bergab. Laut Frederic Panizzutti, dem Verkaufsleiter des Edelmetallhändlers MKS, gibt es jedoch einige Gründe, warum der Goldpreis wieder zulegen könnte.

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