Rohstoffe in diesem Artikel
von Jörg Bernhard
Ein leichter Rückgang der US-
Renditen und die Hoffnung auf eine baldige Verabschiedung des 1,9-Billionen-Dollar-Rettungspakets haben dem Krisenschutz im frühen Dienstagshandel zu einer stabilen Tendenz verholfen. Mit der neuen US-Finanzministerin und Ex-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen dürfte der künftige Weg der neuen US-Regierung vorprogrammiert sein: mehr Schulden. Neue Impulse könnte aber auch die für den Nachmittag anberaumte Pressekonferenz des IWF liefern. Hier darf man gespannt sein, ob die Organisation ihre Prognose zum Weltwirtschaftswachstum erneut nach unten revidieren wird. Aktuell wird für das Jahr 2021 ein globales Wirtschaftswachstum in Höhe von 5,2 Prozent p.a. prognostiziert. Angesichts steigender Corona-Neuinfektionen und neuer Lockdowns scheint eine erneute Herabstufung der Prognosen nicht ausgeschlossen zu sein.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der
Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,80 auf 1.853,40 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Corona-Lockdowns belasten
Weil die billionenschwere US-Staatshilfe noch nicht beschlossen wurde und von der "Corona-Front" eher negative Nachrichten kommen, bewegt sich der fossile Energieträger aktuell in leicht negativem Terrain. Da der Ölpreis zuletzt auf ein neues Elfmonatshoch angestiegen ist, kann man den jüngsten Rückschlag aber auch auf Gewinnmitnahmen zurückführen. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute sorgen, dessen Veröffentlichung für 22.30 Uhr vorgesehen ist und die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen könnte.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,37 auf 52,40 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,41 auf 55,27 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.net
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