11.06.2021 07:42

Goldpreis: Inflationssorgen generieren Kaufinteresse

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Inflationssorgen generieren Kaufinteresse | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Am gestrigen Donnerstag wurde mit einer US-Inflationsrate in Höhe von 5,0 Prozent p.a. der höchste Wert seit August 2008 gemeldet. Dem Inflationsschutz Gold half dies wieder über die Marke von 1.900 Dollar.
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von Jörg Bernhard

Neben den Inflationsdaten sorgten aber auch rückläufige US-Renditen für ein gestiegenes Interesse an Gold. Mit zehnjährigen US-Staatsanleihen verdienen Anleger mittlerweile lediglich 1,43 Prozent p.a., was den niedrigsten Wert seit Anfang März darstellt. Zusätzlichen Rückenwind erhielt das gelbe Edelmetall aber auch durch die Zusage der EZB, die Geldschleusen weiterhin offen zu lassen. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares führte dies zu leichten Zuflüssen. Dessen gehaltene Goldmenge hat sich gegenüber dem Vortag von 1.043,16 auf 1.044,61 Tonnen leicht erhöht. An ein Nachlassen der Inflation ist derzeit eher nicht zu denken. Ökonomen der Deutschen Bundesbank rechnen hierzulande im Herbst sogar mit einer jährlichen Teuerungsrate von vier Prozent (aktuell: 2,5 Prozent), den höchsten Wert seit drei Jahrzehnten. Gold dürfte deshalb weiterhin gefragt bleiben bzw. nach unten gut abgesichert sein.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 5,70 auf 1.902,10 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Dritter Wochengewinn in Folge winkt

Der Aufwärtsdrang des fossilen Energieträgers geriet zwar vor dem Wochenende ins Stocken, die Aussicht auf das dritte Wochenplus in Folge stehen allerdings nicht schlecht. Die Nordseemarke Brent notiert aktuell mit 0,4 Prozent im Plus, bei der US-Sorte WTI wird aktuell ein Wert von 0,5 Prozent angezeigt. Neue Impulse für den Ölmarkt könnte am Vormittag der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur liefern Am Abend folgt dann noch der Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes . Bei Überraschungen könnte sich dies auch auf die Handelstendenz der kommenden Woche auswirken.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,31 auf 69,98 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,32 auf 72,20 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: elen_studio / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com

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