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15.09.2020 08:15

Goldpreis: Kräftiger Rückenwind durch Dollarschwäche

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Kräftiger Rückenwind durch Dollarschwäche | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Trotz starker Aktienmärkte tendierte auch der Goldpreis zum Wochenstart in deutlich höhere Regionen. Verantwortlich hierfür war vor allem die markante Dollarschwäche.
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von Jörg Bernhard

Außerdem gehen die Akteure an den Goldmärkten davon aus, dass bei der morgigen Fed-Sitzung "taubenhafte Töne" überwiegen werden. Die weltweite Entwicklung der Corona-Neuinfektionen macht nicht gerade Mut. Aufgrund erneuter Lockdowns in Australien, Neuseeland und Israel hält sich mit Blick auf die Konjunkturperspektiven die Zuversicht in Grenzen. Die am Morgen veröffentlichten Konjunkturindikatoren aus China fielen besser als erwartet aus. So legte die chinesische Industrieproduktion auf Jahressicht um 5,6 Prozent zu, während bei den Einzelhandelsumsätzen ein Zuwachs in Höhe von 0,5 Prozent p.a. registriert worden war. Im Gegensatz zum Rest der Welt scheint sich die Lage beim mutmaßlichen Verursacher der Pandemie derzeit zu entspannen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 13,50 auf 1.977,20 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: OPEC-Prognose bremst

Die nach unten revidierten Nachfrageprognosen der OPEC für das laufend und das kommende Jahr haben den fossilen Energieträger zum Wochenstart spürbar gebremst. In diesem Jahr soll die durchschnittliche Nachfrage um 9,5 Millionen Barrel pro Tag sinken, nachdem ein Monat zuvor noch ein Minus von "lediglich" 9,1 Millionen Barrel prognostiziert worden war. Nun dürften die Akteure an den Ölmärkten den Wochenbericht des American Petroleum Institute mit Spannung erwarten, dessen Veröffentlichung für 22.30 Uhr vorgesehen. Dessen Tenor könnte dann die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,09 auf 37,17 Dollar, während sein Pendant auf Brent lediglich um 0,12 auf 39,49 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Worldpics / Shutterstock.com, Stepan Kapl / Shutterstock.com

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