14.04.2021 07:40

Goldpreis: Stärkster Anstieg der US-Inflation seit über acht Jahren

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Stärkster Anstieg der US-Inflation seit über acht Jahren | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Rückläufige US-Renditen und ein schwacher Dollar haben dem Goldpreis am gestrigen Dienstag zu einer markanten Erholung verholfen.
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von Jörg Bernhard

So rutschte zum Beispiel der Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, auf den niedrigsten Stand seit drei Wochen. Mit einem für März gemeldeten Anstieg der Inflationsrate von 1,7 auf 2,6 Prozent p.a. fiel die Geldentwertung stärker als von Analysten erwartet aus und verzeichnete damit den höchsten Zuwachs seit über acht Jahren. Neue Impulse könnte das gelbe Edelmetall erhalten, wenn am Nachmittag die Entwicklung der Im- und Exportpreise veröffentlicht werden. Außerdem stehen die Reden diverser US-Notenbanker an. Für ein hohes Maß an Spannung wäre somit gesorgt.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 5,10 auf 1.742,50 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Handelsbilanzzahlen aus China uneinheitlich

Starkes Wirtschaftswachstum in den USA und China verhelfen dem Ölpreis derzeit zu einer Erholung, doch Impfschwierigkeiten und hohe Corona-Neuinfektionszahlen in zahlreichen Ländern sowie ein wachsendes Ölangebot dämpfen die gute Laune. Einen positiven Einfluss übte auch der am Dienstagabend veröffentlichte Wochenbericht des American Petroleum Institute aus. Dieser beinhaltete nämlich einen Lagerrückgang in Höhe von 3,6 Millionen und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Neue Impulse könnte der fossile Energieträger am Nachmittag erfahren, wenn die US-Energiebehörde Energy Information Administration (16.30 Uhr) ihren Wochenbericht zur Entwicklung der Lagerreserven und Produktionszahlen veröffentlichen wird. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll es ein Lagerminus in Höhe von 2,9 Millionen Barrel gegeben haben.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,466 auf 60,64 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,45 auf 64,12 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: claffra / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com

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