01.03.2021 07:40

Goldpreis: Terminspekulanten trennen sich im großen Stil von Futures

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Terminspekulanten trennen sich im großen Stil von Futures | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
Folgen
Trotz wachsender Inflationssorgen befindet sich der Goldpreis seit einigen Wochen auf Talfahrt, auch aufgrund des wachsenden Verkaufsdrucks an den Terminmärkten.
Werbung
von Jörg Bernhard

So hat sich zum Beispiel seit dem Jahreswechsel die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) von 556.400 auf 481.100 Futures (-13,5 Prozent) kräftig reduziert. Selbiges trifft auch auf den Optimismus der spekulativen Marktakteure zu. Bei Großspekulanten (Non-Commercials) ist in der Woche zum 23. Februar zum siebten Mal in Folge ein Rückgang registriert worden. Konkret hat sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) innerhalb einer Woche von 235.000 auf 215.700 Kontrakte (-8,2 Prozent) reduziert. Auch Kleinspekulanten (Non-Reportables) sind erheblich skeptischer geworden und haben im Berichtszeitraum ihre Netto-Long-Position von 40.100 auf 36.000 Futures (-10,2 Prozent) zurückgefahren. Doch der Goldpreis leidet in diesem Jahr auch unter den Verkäufen im ETF-Marktsegment. Allein beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares ging es in der vergangenen Handelswoche mit dessen gehaltener Goldmenge von 1.127,64 auf 1.093,53 Tonnen (-3,0 Tonnen) bergab.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 23,30 auf 1.752,10 Dollar pro Feinunze.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Rohöl: Billionen-Dollar-Rettungspaket stimuliert

Rohöl kostet mittlerweile deutlich mehr als vor Ausbruch der Corona-Krise, obwohl die Ölnachfrage weiterhin durch die Auswirkungen der Pandemie stark belastet wird. Der jüngste Satz nach oben war auf die US-Kältewelle zurückzuführen, die sowohl Förder- als auch Raffineriekapazitäten lahmgelegt hat. Mit Spannung wird an den Ölmärkten nun die für Donnerstag anberaumte Video-Konferenz der OPEC+-Staaten erwartet. Befürchtet wird nach der rasanten Ölpreisrally ein Hochfahren des Angebots. Zum Wochenstart herrschte an den Ölmärkten aufgrund des vom US-Repräsentantenhaus verabschiedeten US-Rettungspakets im Volumen von 1,9 Billionen Dollar ausgesprochen gute Laune.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuert sich der nächstfällige WTI-Future um 0,93 auf 62,42 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,16 auf 65,58 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Julian Mezger, Invesco

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
    2
  • Alle
    +
  • ?
Goldpreis und Ölpreis
Goldpreis: EZB sorgt für erhöhte Spannung
Am Nachmittag veröffentlicht die EZB ihre Zinsentscheidung. Gespannt warten die Akteure vor allem auf die für 14.30 Uhr anberaumte Pressekonferenz mit EZB-Chefin Christine Lagarde.
20.04.21

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Wie hat sich der Machtwechsel in den USA auf die Börse ausgewirkt und wie steht es um DAX, Dow und NASDAQ im zweiten Quartal von 2021? Im Online-Seminar heute ab 18 Uhr werfen drei Trading-Profis einen Blick auf die internationalen Märkte und erklären, was Anleger bis zum Ende des Jahres erwartet.

Schnell noch kostenlos anmelden!
Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.781,70-12,20
-0,68%
Kupferpreis9.382,50-14,00
-0,15%
Ölpreis (WTI)61,650,56
0,92%
Silberpreis26,24-0,31
-1,18%
Super Benzin1,47-0,00
-0,14%
Weizenpreis236,754,00
1,72%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Dow schwächer -- EZB lässt Leitzinsen unverändert -- Deutsche Börse mit schwachem Jahrestart -- SAP verzeichnet Wachstum -- TUI, Coinbase, BMW, Evonik, Jungheinrich im Fokus

RTL will bis Herbst Marke von zwei Millionen Streaming-Abos knacken. WashTec wehrt sich gegen aktivistischen Aktionär . Deutsche Tesla-Fabrik bei Auslastung mit 12.000 Mitarbeiternadidas: Anscheinend Sycamore Partners, Gamut Capital an Reebok interessiert. AT&T gewinnt Hunderttausende neue Kunden. American Airlines erleidet weiteren Milliardenverlust. EU will AstraZeneca offenbar auf Impfstofflieferungen verklagen.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Top-Rankings

Die best bezahlten Praktika der Welt
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Renteneintrittsalter: Hier arbeiten die Menschen am längsten
Hier arbeiten die Menschen am längsten
Die 30 bestbezahlten US-CEOs
Mehrere 100 Millionen Dollar Jahresgehalt. Unter den US-CEOs keine Seltenheit.

Umfrage

Die STIKO hält Impfangebote für alle bis zum Ende des Sommers nach wie vor für realistisch. Würden Sie dieses - gleichgültig welcher Impfstoff - annehmen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln