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21.12.2018 11:06
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Handwerker können ihre alte Diesel ab Januar mit Staatsgeld nachrüsten lassen

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BERLIN (Dow Jones)--Von Diesel-Fahrverboten bedrohte Handwerker und Paketzusteller können ab dem Beginn des neuen Jahres staatliche Unterstützung für die Nachrüstung ihrer Transporter stellen. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, sind die Anträge bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen einzureichen. Der Bund stellt zunächst 333 Millionen Euro dafür zur Verfügung. Das Programm läuft bis Ende 2020.

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"Handwerker- und Lieferfahrzeuge zum Beispiel von Glaserbetrieben oder Paketzustellern sind tagtäglich in unseren Innenstädten unterwegs. Hier können wir mit einer Hardware-Nachrüstung viel für die Luftqualität erreichen", erklärte Verkehrsminister Andreas Scheuer. Durch den nachträglichen Einbau von Harnstoffkatalysatoren lasse sich der Ausstoß giftiger Stickoxide um 85 Prozent senken.

Um die Zuschüsse bewerben können sich die Halter gewerblich genutzter Transporter (Klassen Nl und N2) mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 bis 7,5 Tonnen. Der Firmensitz muss außerdem in einer der 65 Städte oder den angrenzenden Landkreisen liegen, in denen der Grenzwert für Stickoxide überschritten wird. Geld bekommen können auch Firmen, die 25 Prozent der Aufträge oder des Umsatzes in einer dieser Städte erwirtschaften.

Die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung beziffert das Ministerium bei den leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit 4.000 bis 8.000 Euro, bei den schweren Fahrzeugen 6.000 bis 12.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Unternehmensgröße. Pro Fahrzeug ist dieser Zuschuss bei Transportern unter 3,5 Tonnen auf einen Höchstbetrag von 3.800 Euro und bei den Fahrzeugen ab 3,5 t auf einen Höchstbetrag von 5.000 Euro bei einer Antragstellung bis zum 31. Mai nächsten Jahres begrenzt. Ab ersten Juni sinkt die Förderung auf einen Höchstbetrag von 3.000 Euro beziehungsweise 4.000 Euro.

Die Nachrüstung der Transporter ist weniger komplex als bei Autos, weil es hier weniger Modellvarianten gibt und oftmals mehr Bauraum vorhanden ist. Das Verkehrsministerium hat dafür die technischen Vorschriften erarbeitet. Die Hersteller der Nachrüstsets können ab sofort beim Kraftfahrtbundesamt eine Zulassung dieser beantragen. Minister Scheuer hat versprochen, noch vor dem Jahreswechsel auch die technischen Vorschriften für die Nachrüstung von Dieselautos vorzulegen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/cbr

(END) Dow Jones Newswires

December 21, 2018 05:06 ET (10:06 GMT)

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