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13.11.2018 11:06
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Höherer Ölpreis stützt Bilfingers Erholungskurs

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Düsseldorf/Frankfurt (Reuters) - Der angeschlagene Ingenieurdienstleister Bilfinger sieht sich bei seiner Erholung auf Kurs.

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Im dritten Quartal sei der Auftragseingang erneut um fünf Prozent auf 1,1 Milliarden Euro geklettert. "Wir sind auf dem Weg, wir liefern", sagte Bilfinger-Chef Tom Blades am Dienstag. So werde das bislang schwächelnde Projektgeschäft mit der Konstruktion neuer Anlagen für Kunden wie Shell, BP oder Statoil vom steigenden Ölpreis profitieren. In den USA setzt Bilfinger auf weitere Aufträge für Anlagen zur Schiefergasgewinnung. Zudem sei das Geschäft mit Rauchgasentschwefelungsanlagen für Schiffe dank schärferer Vorschriften zu Stickoxidemissionen vielversprechend.

Im dritten Quartal lag das bereinigte Betriebsergebnis (Ebita) mit 22 Millionen Euro leicht über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich schmolz der Verlust auf eine Million Euro von zuvor 21 Millionen Euro ab. Für das Gesamtjahr präzisierte Bilfinger sein operatives Gewinnziel auf ein Ebita zwischen 50 und 75 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der auf die Konstruktion und Wartung von Industrieanlagen spezialisierte Technikdienstleister mit drei Millionen Euro nach jahrelanger Krise eine schwarze Null geschrieben. Der Umsatz soll nach 4,06 Milliarden Euro im vergangenen Jahr organisch leicht wachsen, sodass eine operative Rendite von etwa zwei Prozent erreicht würde.

Der Konzern kämpft seit Jahren mit einer schweren Krise, die mit mehreren Chefwechseln und der Trennung vom traditionellen Baugeschäft einherging. Ursache waren neben Managementfehlern vor allem die Energiewende, mit der die Nachfrage im Kraftwerksgeschäft einbrach.

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