finanzen.net
11.09.2019 13:14
Bewerten
(0)

Iran: USA und Israel führen 'Theaterstück' im Atomstreit auf

WIEN (dpa-AFX) - Der Iran hat die USA und Israel beschuldigt, mit gegenstandslosen Vorwürfen Druck auf die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) auszuüben. "Wir erleben ein US-israelisches Theaterstück unter Mithilfe der angeschlossenen Medien", sagte der iranische Botschafter bei der IAEA, Kazem Gharib Abadi, am Mittwoch in Wien. Die Aktion sei ein Angriff auf das, was vom Atomabkommen noch übrig geblieben sei.

Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Der Botschafter reagierte damit auf die Aussagen von Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu von Montag. Laut Netanjahu hat die IAEA Spuren von Uran in einem "geheimen Atom-Lagerhaus" im Iran entdeckt, auf das Israel im vergangenen Jahr hingewiesen hatte. Der kommissarische IAEA-Generaldirektor Cornel Feruta hat Netanjahus Aussagen bisher nicht bestätigt, den Iran aber zu schneller Kooperation aufgefordert. Am Dienstag warf dann US-Außenminister Mike Pompeo dem Iran mangelnde Kooperation mit der IAEA vor und äußerte Befürchtungen vor geheimen "nuklearen Aktivitäten".

Gharib Abadi bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet. Ob die IAEA tatsächlich Spuren von Uran in einem "geheimen Atom-Lagerhaus" gefunden habe, wollte er aber nicht bestätigen, da dies eine vertrauliche Information der IAEA-Inspektoren sei. Der Botschafter beteuerte, dass der Iran auch weiterhin mit der IAEA kooperieren werde und grundsätzlich auch am 2015 in Wien ausgehandelten Atomabkommen festhalten wolle.

Die USA waren vor einem Jahr aus diesem Abkommen ausgestiegen und haben zudem harte Sanktionen gegne die Islamische Republik eingeführt. Der Iran hat daher in den vergangenen Wochen damit begonnen, gegen wichtige Vorschriften des Abkommens zu verstoßen./nif/DP/jha

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.499,235,10
0,34%
Kupferpreis5.779,7518,25
0,32%
Ölpreis (WTI)58,680,43
0,74%
Silberpreis17,790,05
0,25%
Super Benzin1,420,02
1,36%
Weizenpreis171,750,25
0,15%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX beendet Handel im Plus -- US-Börsen uneinheitlich -- Rocket Internet mit Umsatzplus -- HelloFresh-Aktie auf Jahreshoch -- Fed senkt Leitzins -- Wirecard, BAUER, Covestro, Lufthansa im Fokus

E.ON vollzieht Erwerb der innogy-Anteile von RWE. Gläubiger machen Weg für Sanierung von GERRY WEBER frei. Microsoft plant Aktienrückkauf in Milliardenhöhe. Schweiz hält an Geldpolitik fest. BoJ signalisiert mögliche geldpolitische Maßnahmen im Oktober. Brasilianische Notenbank senkt Leitzins auf Rekordtief.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Microsoft Corp.870747
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Ballard Power Inc.A0RENB
Infineon AG623100
BASFBASF11
EVOTEC SE566480
E.ON SEENAG99
BayerBAY001
Volkswagen (VW) AG Vz.766403