finanzen.net
13.02.2020 13:23

Ölpreise geben nach - IEA erwartet sinkende Nachfrage

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Erholung der vergangenen beiden Handelstage vorerst gestoppt. Nachdem sie am Morgen kaum verändert notierten, rutschten sie gegen Mittag leicht in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 55,30 US-Dollar. Das waren 49 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 20 Cent auf 50,97 Dollar.

Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

An den Finanzmärkten ist das Coronavirus wieder stärker in den Fokus gerückt. Die Auswirkungen der Epidemie dürften nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) zum ersten Rückgang der globalen Nachfrage nach Rohöl seit etwa zehn Jahren führen. In den ersten drei Monaten des Jahres ist laut dem aktuellen IEA-Monatsbericht mit einem weltweiten Rückgang der Ölnachfrage um durchschnittlich 435 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag zu rechnen. Zuvor hatte der Interessenverband für das erste Quartal noch einen Zuwachs um 800 000 Barrel pro Tag prognostiziert.

Zuletzt ist die Zahl der Infizierten in China sprunghaft angestiegen, auch die Zahl der nachgewiesenen Todesopfer ging stark nach oben. Zwar soll der sprunghafte Anstieg auf neue Diagnosemethoden zurückzuführen sein. Die Frage, ob die Zahlen der chinesischen Behörden vertrauenswürdig sind, ist durch den Vorgang aber in den Blick gerückt. Investoren setzten verstärkt auf vergleichsweise sichere Anlagen, während riskantere Anlagen wie Rohöl etwas weniger gefragt waren.

Die Rückkehr der Sorgen im Zusammenhang mit dem Virus dürfte nach Einschätzung von Marktbeobachtern den Druck auf Russland verstärken, einer weiteren Kürzung der Fördermenge durch die Opec+ zuzustimmen. Ein Expertengremium der Opec+, einem Zusammenschluss von Opec-Staaten und anderer Ölländer wie Russland, hatte in der vergangenen Woche eine Reduzierung um weitere 600 000 Barrel pro Tag zur Stabilisierung der Ölpreise empfohlen.

Nachdem sich das führende Opec-Land Saudi-Arabien bereits zustimmend zur Empfehlung geäußert hatte, zeigte sich Russland weiterhin zögerlich. Am Donnerstag hatte die russische Regierung mitgeteilt, dass noch keine Entscheidung über eine weitere Reduzierung der Fördermenge getroffen worden sei und dass diese "zeitnah" erfolgen soll./jkr/bgf/fba

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.648,807,90
0,48%
Kupferpreis5.613,75-49,00
-0,87%
Ölpreis (WTI)48,09-0,56
-1,15%
Silberpreis18,070,31
1,75%
Super Benzin1,38-0,00
-0,22%
Weizenpreis192,50-0,25
-0,13%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX knickt zum Start ein -- Nikkei tiefrot -- Bayer mit Gewinnsprung -- Zalando verdoppelt Nettogewinn und erreicht Ziele -- Dürr, AIXTRON, Microsoft, Commerzbank im Fokus

Adyen steigert Gewinn um über ein Drittel. ifo-Beschäftigungsbarometer mit größtem Rückgang seit Dezember 2008. Beiersdorf investiert Millionen in Werksneubau. Standard Chartered: Gewinn gesteigert. Trump warnt vor Coronavirus-Panik: Risiko für Amerikaner "sehr gering". alstria office erlöst weniger - Umsatzwarnung für 2020.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Machen Sie sich Sorgen um eine Coronavirus-Epidemie in Europa?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
TeslaA1CX3T
Ballard Power Inc.A0RENB
Daimler AG710000
PowerCell Sweden ABA14TK6
Lufthansa AG823212
Apple Inc.865985
Microsoft Corp.870747
BASFBASF11
SteinhoffA14XB9
Amazon906866
Allianz840400
Deutsche Bank AG514000
Deutsche Telekom AG555750