05.07.2022 15:17

Österreich bleibt bei Gas-Frühwarnstufe - Betriebe sollen auf Öl umrüsten

Folgen
Werbung

Wien (Reuters) - Österreich ruft trotz anhaltend reduzierter Gaslieferungen aus Russland vorerst nicht die Alarmstufe im Gas-Notfallplan aus.

Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln (schon ab 100 €)
Nutzen Sie Kursschwankungen bei Öl, Gold und anderen Roh­stoffen mit attraktiven Hebeln und kleinen Spreads! Mit nur 100 Euro können Sie mit dem Handeln beginnen und mit Hebel z. B. von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Man sei zwar in einer kritischen Situation, sagte Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Dienstag nach einem Krisentreffen mit Energieexperten. "Deswegen treffen wir weitere Maßnahmen, um uns vorzubereiten und den Gasverbrauch zu reduzieren." Die Frühwarnstufe werde aber beibehalten, da zuletzt wieder mehr Gas habe eingespeichert werden können.

Um Gas einzusparen, sollen nun Großunternehmen ihre Anlagen für einen bivalenten Betrieb tüchtig machen. Das bedeutet, dass sie sowohl mit Gas als auch mit Öl betrieben werden können. Der Staat werde dafür die Kosten übernehmen, sagte Gewessler. Zudem sollen private Haushalte ihre Gas-Thermen rechtzeitig vor der nächsten Heizsaison warten. Damit könne man etwa 15 Prozent an Gas einsparen.

Oberste Priorität bleibe es, die Erdgas-Speicher im Land zu befüllen. Die Speicher seien aktuell zu rund 46 Prozent gefüllt, was etwa der Hälfte des gesamten Jahresverbrauchs entspricht. Seit Ende März gilt in Österreich die Frühwarnstufe, die erste Stufe des dreistufigen Gas-Notfallplans. Die Alarmstufe wird erst dann ausgerufen, wenn das Ziel, die Speicher bis zum Herbst zu 80 Prozent zu befüllen, gefährdet ist. Die angekündigte zehntägige Wartung der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 werde dieses Ziel nicht gefährden, sagte Gewessler. Anders sei die Lage zu bewerten, wenn der Gashahn von Russland nach der Wartung nicht wieder geöffnet werden sollte.

Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.789,3314,18
0,80%
Kupferpreis7.830,35189,35
2,48%
Ölpreis (WTI)90,592,19
2,48%
Silberpreis20,660,76
3,83%
Super Benzin1,72-0,01
-0,29%
Weizenpreis340,50-1,50
-0,44%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

Rezessionssorgen schwinden: Wall Street uneinheitlich -- DAX schließt klar im Plus -- Siemens Energy will Jahresziele erreichen -- Palantir enttäuscht -- BioNTech, Bayer, Lufthansa im Fokus

NVIDIA enttäuscht mit Umsatzausblick. AMC-Aktie kurzzeitig vom Handel ausgesetzt. Pfizer plant Milliardenübernahme. Givaudan-Aktie profitiert von Einstieg der Tetra-Pak-Familie. Porsche steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich. Samsung will in Deutschland eine halbe Million Falt-Smartphones verkaufen. Hypoport steigert Gewinn deutlich. Kalifornische Fahrzeugbehörde reicht Klage gegen Tesla ein.
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln