19.10.2017 07:52
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Wieso chinesische Konjunkturdaten den Ölpreis kaum bewegen

Reserven gesunken: Wieso chinesische Konjunkturdaten den Ölpreis kaum bewegen | Nachricht | finanzen.net
Reserven gesunken
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Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach neuen Wachstumsdaten aus China kaum verändert.
Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen unverändert 58,15 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel im Vergleich zum Vortag um drei Cent auf 52,01 Dollar. Seit Beginn der Woche halten sich die Ölpreise vergleichsweise stabil, nachdem sie in der Vorwoche kräftig zugelegt hatten.
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Neue Daten zum Wirtschaftswachstum in China konnten die Ölpreise zunächst kaum bewegen. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal um 6,8 Prozent gestiegen. Das Wachstum liegt damit deutlich über dem Jahresziel der Regierung in Peking, die "rund 6,5 Prozent" anstrebt.

Gestützt wurden die Ölpreise durch die Entwicklung in den Fördergebieten im Norden des Irak. Nachdem irakische Truppen in die Kurdengebiete vorgerückt waren, sind die Ölexporte aus der betroffenen Region laut Medienberichten spürbar gesunken. Außerdem waren die US-Ölreserven in der vergangenen Woche laut Daten vom Mittwochnachmittag stärker als erwartet gesunken, was die Ölpreise ebenfalls stützt./jkr/zb

FRANKFURT/SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: James Jones Jr / Shutterstock.com, Kampee Patisena/Veer, PhotoStock10 / Shutterstock.com, Christopher Halloran / Shutterstock.com

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