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15.05.2019 13:33
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Warum die Ölpreise am Mittwoch unter Druck geraten

Reserven im Blick: Warum die Ölpreise am Mittwoch unter Druck geraten | Nachricht | finanzen.net
Reserven im Blick
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Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 70,93 US-Dollar. Das waren 31 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 58 Cent auf 61,20 Dollar.
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Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank hat ein "kräftiger" Anstieg der Ölreserven in den USA den jüngsten Anstieg der Ölpreise vorerst ausgebremst. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl um 8,63 Millionen Barrel verzeichnet hat.

Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet und könnten im Ölhandel für neue Impulse sorgen. Ein Anstieg der Reserven kann ein Hinweis für ein zu hohes Angebot oder eine geringe Nachfrage sein und belastet in der Regel die Ölpreise.

Außerdem habe eine aktuelle Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) die Ölpreise belastet, hieß es von Marktbeobachtern. Die globale Nachfrage nach Rohöl werde langsamer steigen als bisher gedacht, teilte der Interessenverband der Industriestaaten am Vormittag mit. Die IEA-Experten sprachen von einem "harten Quartal" und verwiesen auf den "enttäuschenden Ölverbrauch" in China, Japan und Brasilien.

Die Entwicklung der US-Ölreserven und die IEA-Prognose überlagerten die Sorge vor einer Eskalation der politischen Spannungen in der ölreichen Region am Persischen Golf. Zwei Tage nach Sabotageakte auf saudi-arabische Öltanker nahe der Straße von Hormus waren am Dienstag in Saudi-Arabien nach offiziellen Angaben zwei Ölpumpstationen von bewaffneten Drohnen angegriffen worden. Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco habe aus Sicherheitsgründen den Betrieb einer wichtigen Pipeline eingestellt, teilte Saudi-Arabiens Energieminister Khalid al-Falih am Dienstag mit.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Supertrooper / Shutterstock.com, QiuJu Song / Shutterstock.com

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