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19.11.2018 08:02
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Silber: Anhaltend miese Laune unter den Großspekulanten

Silber und Rohöl: Silber: Anhaltend miese Laune unter den Großspekulanten | Nachricht | finanzen.net
Silber und Rohöl
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In der Woche zum 13. November sind große Terminspekulanten laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC hinsichtlich Silber-Futures deutlich pessimistischer geworden.
von Jörg Bernhard

Die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) hat sich zwar von 213.566 auf 224.346 Futures (+5,1 Prozent) erhöht, Optimismus kam dabei aber keiner auf. Mit der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten ging es nämlich von 19.291 auf 4.947 Futures (-74,4 Prozent) deutlich bergab. Dies war ausschließlich auf die Transaktionen der Großspekulanten (Non-Commercials) zurückzuführen. Deren Netto-Short-Position (pessimistische Markterwartung) ist von minus 2.470 auf minus 17.145 Futures abgesunken, während bei Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Anstieg der Netto-Long-Position von 21.761 auf 22.092 Kontrakte (+1,5 Prozent) zu Buche schlug.

Am Montagmorgen zeigte sich der Silberpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.50 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Dezember) um 0,017 auf 14,365 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Positive Vorzeichen zum Wochenstart

Der Ölpreis startete mit höheren Notierungen in die neue Handelswoche. Für gute Laune sorgte vor allem die Aussicht auf eine Förderkürzung um 1,0 bis 1,4 Millionen Barrel. Saudi-Arabien arbeitet derzeit daran, andere OPEC-Länder und Russland von der Maßnahme zu überzeugen. Der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten fiel indes wenig verändert aus. Im Vergleich zur Vorwoche hat sich in den USA die Zahl der Bohrlöcher von 1.081 auf 1.082 marginal erhöht. Bei der Zahl der Öl-Bohranlagen gab es einen Anstieg von 886 auf 888 zu vermelden. Bislang hat sich der Einbruch des Ölpreises somit kaum auf die Förderaktivitäten in den USA ausgewirkt.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.50 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (Dezember) um 0,71 auf 57,17 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Januar) um 0,56 auf 67,32 Dollar anzog.


Bildquellen: Julian Mezger, Pete Saloutos / Shutterstock.com, Julian Mezger für Finanzen Verlag

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