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07.05.2018 07:31
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Silber: Großspekulanten mehrheitlich erneut "bearish"

Silber und Rohöl: Silber: Großspekulanten mehrheitlich erneut "bearish" | Nachricht | finanzen.net
Silber und Rohöl
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Der aktuelle Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC weist derzeit vor allem eines auf: stark verunsicherte Großspekulanten.
von Jörg Bernhard

Große Terminspekulanten (Non-Commercials) haben nämlich in der Woche zum 1. Mai ihre Short-Position um fast 20.000 Kontrakte aufgestockt. Dadurch hat sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) von 11.967 Kontrakte in eine Netto-Short-Position (pessimistische Markterwartung) von minus 7.196 Futures umgewandelt. Kleinspekulanten (Non-Reportables) blieben im Berichtszeitraum relativ besonnen, was sich in einem marginalen Rückgang der Netto-Long-Position von 19.598 auf 19.174 Kontrakte (-2,0 Prozent) niedergeschlagen hat. Besonders interessant: Charttechnisch hat sich der Ausverkauf der Großspekulanten kaum auf den Silberpreis ausgewirkt, was durchaus als Zeichen relativer Stärke bezeichnet werden kann.

Am Montagmorgen zeigte sich der Silberpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.20 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,046 auf 16,564 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Höchster Stand seit über drei Jahren

Die Fronten zwischen dem Iran und den USA haben sich zuletzt weiter verhärtet. Bis spätestens 12. Mai erfahren die Marktakteure, ob US-Präsident Trump die US-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft setzen wird. Derzeit rechnet an den Ölmärkten offensichtlich eine Mehrheit mit einem erneuten Öl-Embargo. Der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten hätte eigentlich zu Verkaufsdruck führen müssen. Im Vergleich zur Vorwoche hat sich nämlich in Kanada, Mexiko und in den USA die Gesamtzahl der Bohranlagen von 1.106 auf 1.118 erhöht, wobei in den USA sogar ein Zuwachs von 1.021 auf 1.032 Bohrlöcher registriert worden war.



Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.20 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (Juni) um 0,64 auf 70,36 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Juli) um 0,75 auf 75,62 Dollar anzog.


Bildquellen: Julian Mezger, Julian Mezger für Finanzen Verlag, arnet117 / Shutterstock.com

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