28.05.2018 09:01
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Umweltministerin will Diesel in Problemstädten umfassend nachrüsten

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BERLIN (Dow Jones)--Um die Belastung mit giftigen Stickoxiden zu senken, hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) die umfassende Nachrüstung von älteren Dieselautos in belasteten Städten vorgeschlagen. Bezahlen sollen den Einbau von Harnstoff-Katalysatoren die Autokonzerne. "Ich plädiere für einen Stufenplan und dafür, zunächst gezielt Fahrzeuge dort nachzurüsten, wo die Luft besonders schlecht ist. Also dort, wo Fahrverbote drohen", sagte Schulze im Interview mit der Zeitung Die Welt.

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Es gehe nicht darum, die Selbstzünder in ganz Deutschland flächendeckend nachzurüsten. Schulze bezifferte die Kosten für die Industrie auf einen "niedrigen einstelligen Milliardenbereich". Die Schätzungen von Experten für den Einbau der zusätzlichen Filtersysteme reichen von 1.500 bis zu 5.000 Euro pro Wagen. BMW, Daimler und Volkswagen lehnen den nachträglichen Einbau ab und können dabei auf die Unterstützung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) setzen.

Die SPD will hingegen die mächtigen Unternehmen in die Pflicht nehmen. Umweltministerin Schulze räumte in dem Gespräch aber ein, dass sie keine rechtliche Handhabe zur Verfügung habe. "Es gibt keine Möglichkeit, sie zu zwingen. Ich sehe die Hersteller in einer moralischen Verantwortung gegenüber den Verbrauchern", sagte Schulze. In Hamburg sollen am Donnerstag die bundesweit ersten Fahrverbote auf zwei Strecken greifen.

Der immer noch nicht abgeschlossene Dieselskandal beschäftigt am Montag auch Schulzes Kabinettskollegen Scheuer. Er hat Daimler-Chef Dieter Zetsche zum Rapport einbestellt. Hintergrund ist der Vorwurf des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), wonach die Stuttgarter bei einem Modell illegale Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung verbaut haben. Daimler wehrt sich gegen diesen Befund und hat angekündigt, dagegen notfalls juristisch vorzugehen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/apo

(END) Dow Jones Newswires

May 28, 2018 03:02 ET (07:02 GMT)

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