finanzen.net
18.05.2018 17:59
Bewerten
(0)

Ölpreise stoppen Höhenflug - Sorgen vor Venezuela-Wahl stützen

USA und Opec im Blick: Ölpreise stoppen Höhenflug - Sorgen vor Venezuela-Wahl stützen | Nachricht | finanzen.net
USA und Opec im Blick
DRUCKEN
Die Ölpreise haben ihren Höhenflug am Freitag vorerst nicht weiter fortgesetzt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am späten Nachmittag 79,26 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni fiel um sechs Cent auf 71,43 Dollar.
Anzeige, Capital at risk
ÖL, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 152) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 15.200 Euro Kapital zu profitieren! Jetzt Bonus sichern.
Jetzt informieren

Seit Monaten geht es mit den Ölpreisen tendenziell aufwärts. Preistreiber sind Produktionskürzungen der Opec und die Sorge vor neuen Sanktionen der USA gegen das wichtige Förderland Iran. Am Donnerstag war der Preis für Brent-Rohöl erstmals seit November 2014 über die Marke von 80 Dollar geklettert, während US-Rohöl bei 72,30 Dollar den höchsten Stand seit November 2014 erreicht hatte. Seit Beginn des Jahres sind beide Ölpreise jeweils um knapp 20 Prozent gestiegen.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank stehen die Chancen gut, dass sich die Ölpreise aufgrund der anhaltenden Angebotssorgen auf dem hohen Niveau halten können. Sie verwiesen auf die Präsidentschaftswahlen in Venezuela, die am kommenden Sonntag auf dem Programm stehen. Der Rückgang der venezolanischen Ölproduktion könnte sich noch verstärken, falls es nach der erwarteten Wiederwahl von Präsident Nicolas Maduro zu Unruhen kommen sollte.

Venezuela ist Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und verfügt nach Einschätzung von Experten über die größten Ölreserven der Welt. Zuletzt hatte die schwere Wirtschaftskrise in Venezuela die Fördermenge spürbar belastet. Hinzu kommt, dass US-Präsident Donald Trump weitere Sanktionen gegen den südamerikanischen Staat angedroht hatte. Dies würde die Ölindustrie des Landes zusätzlich unter Druck setzen./jkr/he

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com, Bloomberg, Christopher Halloran / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.199,63-7,55
-0,63%
Kupferpreis6.379,5018,40
0,30%
Ölpreis (WTI)70,71-0,06
-0,08%
Silberpreis14,26-0,06
-0,43%
Super Benzin1,50-0,00
-0,27%
Weizenpreis201,75-1,00
-0,49%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- RWE: Vorzeitiges Aus für Hambach würde Milliarden kosten -- Uber könnte Deliveroo schlucken -- Tesla, Adobe, Amazon, Netflix im Fokus

HeidelbergCement verkauft Werk in Ägypten an Emaar Industries. Drei Novartis-Medikamente in Europa zur Zulassung empfohlen. Britisches Pfund nach May-Ansprache unter Druck. Bayer-Aktie: Mehr als nur Glyphosat-Risiken. Micron steigert Gewinn und Umsatz kräftig. DAX-Änderung ab Montag: Commerzbank steigt ab, Wirecard auf.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die Parteien in Deutschland streiten sich um einen möglichen Militäreinsatz in Syrien. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Saint-Gobain S.A. (Compagnie de Saint-Gobain)872087
Deutsche Bank AG514000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Amazon906866
Steinhoff International N.V.A14XB9
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
EVOTEC AG566480