23.03.2018 19:30
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VDA-Präsident Mattes für höheren Anteil moderner Diesel

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FRANKFURT (Dow Jones)--Der neue Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) spricht sich gegen Nachrüstungen bei Dieselfahrzeugen aus und sieht in der Erneuerung des Fahrzeugbestandes und in den Softwareaktualisierungen für ältere Dieselautos einen aureichenden Hebel für die Verbesserung der Luftqualität. "Der Anteil moderner Diesel sollte sogar steigen", sagte Bernhard Mattes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im vergangenen Jahr habe sich der Bestand an modernen Diesel-Pkw zulasten älterer um gut eine Million erhöht. "Wenn sich das die nächsten vier Jahre fortsetzt, sinken Emissionen rasch und die Luft wird deutlich sauberer."

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Mattes warb zudem dafür, dass ausländische Autobauer die Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität mitfinanzieren. "Für die Luftqualität sind alle zuständig, auch die Infrastruktur wird von allen genutzt. Deswegen halte ich es für richtig, wenn sich alle an Initiativen zu deren Verbesserung beteiligen. Darüber werde ich mit dem Importeursverband sprechen."

Mit Blick auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf Autoimporte aus Deutschland zu erheben, warb Mattes für den Dialog mit der Regierung in Washington. "Die Argumente für die deutsche Automobilindustrie liegen auf der Hand - ob das Investitionen in amerikanische Werke und in Arbeitsplätze sind oder die Tatsache, dass unsere Hersteller aus den Vereinigten Staaten heraus exportieren."

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 23, 2018 14:31 ET (18:31 GMT)

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