18.12.2017 07:00
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Geben Sie Limit-Orders auf - An der Börse Frankfurt den Kurs mitbestimmen

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Limit setzen, Kurs mitbestimmen: Günstiger anlegen an der Börse Frankfurt. Nahezu keine Order ohne Limit: Kleiner Aufwand - große Wirkung. Grundsätzlich sind für Aktien-Anleger limitierte Aufträge ratsam, um aktiv den Kurs mitzubestimmen und ihre Renditechance zu erhöhen.

Günstiger Anlegen an der Börse Frankfurt

An der Börse Frankfurt werden auch viele Aufträge von Privatanlegern ausgeführt und nicht nur von den großen institutionellen Banken. Bei der Orderaufgabe auf der Website der Hausbank oder Online-Bank können Privatanleger durch die aktive Auswahl des Handelsplatzes Frankfurt ihre Renditechancen erhöhen. Wählen Sie einfach online in der Ordermaske nach Eingabe der Wertpapierkennnummer die Börse Frankfurt, oder nennen sie diese Ihrem Bankberater.

Mehr Rendite mit eigenen Limits

Eine Besonderheit der Börse Frankfurt gegenüber anderen Handelsplattformen für Privatanleger ist die Möglichkeit, Kundenorders direkt gegeneinander auszuführen. Üblicherweise werden Kundenaufträge zum Preis des Market Makers ausgeführt. Wenn Privatanleger den Handelsplatz Börse Frankfurt auswählen und mit ihrer Order ein Limit innerhalb der angezeigten Preisspanne, auch Spread genannt, für das zu handelnde Wertpapier setzen, wird ihr Auftrag mit dem günstigsten Gegenauftrag eines anderen Anlegers gematcht. Börse Frankfurt zeigt jede Order größer 1.000 Euro allen Handelsteilnehmern an. Dadurch gestalten Privatanleger den Preis mit und es wird sogar eine Ausführung möglich, die noch besser ist und damit zu einer Verbesserung der Rendite führt.

Ein Limit zu setzen geht ganz leicht. Dazu wählen Sie in der Ordermaske der Bank den Orderzusatz Limit und tragen ein, welchen Kaufpreis Sie maximal für eine Aktie bezahlen wollen, bzw. mindestens bei einem Verkauf erhalten möchten. Beispiel: Sie wollen 100 Stück einer Aktie kaufen, die einen aktuellen Geldwert von 32,20 € und einen Briefwert von 32,40 € aufweist. Statt zum Briefkurs zu kaufen, setzen Sie ein Limit innerhalb des Spreads, also z. B. 32,24 €. Ein Verkäufer hat nun die Möglichkeit, Ihre Kaufofferte anzunehmen und damit seine eigene Rendite zu erhöhen, indem er mehr für seine Aktie bekommt, als den aktuellen Verkaufs- und Kaufwert. Im konkreten Fall verbuchen Sie mit diesem limitierten Kaufauftrag einen Vorteil von 16 Eurocent je Wertpapier. Das sind 0,5% zusätzliche Rendite! Wollen Sie erworbene Wertpapiere später wieder abstoßen, bietet Ihnen die limitierte Verkaufsorder erneut die Chance auf Renditevorteile.

Über aktuelle Geld-/Brief-Kurse können Sie sich auf boerse-frankfurt.de informieren. Nach Eingabe des Namens, der ISIN oder der WKN im Suchfeld erscheint im Kursinformationsfenster der aktuelle Geld- und Briefwert, der Spread in Euro und Prozent, sowie viele weitere Informationen zur angefragten Aktie. Über den Kaufen-Button und die Auswahl des Brokers erreichen Sie direkt die Online-Ordermaske Ihrer Bank. Auch auf dem Online-Portal Ihrer Hausbank erscheinen üblicherweise die Informationen zu Geld- und Briefwert bzw. Spread einer Aktie. Hier geben Sie Ihr gewünschtes Limit ein und schicken das Ganze als limitierte Kauforder ab. Wie einfach das funktioniert zeigen Ihnen auch unsere Erklärvideos.

Aber wo setzt ein Anleger ein sinnvolles Limit beim Kauf oder Verkauf von Aktien?

Je näher Sie mit Ihrem Kauf-Limit am Briefwert liegen, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass ein Aktienkauf zustande kommt. Allerdings besteht bei einer so großen Handelsplattform wie der Börse Frankfurt die Chance, dass eine hohe Zahl von Marktteilnehmern Ihre Order sieht. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Verkäufer gibt, der auch nahe am aktuellen Geldwert der Aktie verkaufen möchte und ein entsprechendes Limit akzeptiert oder es womöglich sogar unterschreitet.

Enge Spreads: Voraussetzung für niedrige Handelskosten

Viele Anleger beurteilen die Kosten eines Wertpapierkaufs oder -verkaufs maßgeblich anhand der berechneten Handelsgebühren - ein Fehler, denn den Löwenanteil der Gesamthandelskosten verursachen die Spreads. Je enger der Spread ist, desto günstiger wird die Orderausführung.

Spezialisten garantieren zu jeder Zeit beste Preise

An Deutschlands größter Börse herrscht eine hohe Liquidität in vielen Wertpapieren vor, wodurch kontinuierlich attraktive Preise gewährleistet sind. Bei einer Produktpalette von rund 1,6 Millionen Titeln gibt es natürlich auch Wertpapiere, die seltener gehandelt werden. Um auch bei diesen weniger liquiden Titeln zu jeder Zeit einen Preis auf Referenzmarktniveau zu gewährleisten, stellen sogenannte Spezialisten die Handelbarkeit dieser Wertpapiere sicher. Die Spezialisten sind zur Bereitstellung handelbarer Kauf- und Verkaufspreise, sogenannter Quotierungen, verpflichtet. Dazu zählt beispielsweise die Festsetzung maximaler Handelsspannen, sowie minimale Quotierungsvolumina, um die zeitnahe Ausführung auch von größeren Orders zu gewährleisten. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Handel und so können Anleger auch in weniger liquiden Wertpapieren während der gesamten Handelszeit zu marktgerechten Preisen handeln. Außerdem sind Spezialisten zum Stillhalten verpflichtet: Sie halten eine Quotierung eine gewisse Zeit, damit Anleger die Möglichkeit haben, darauf zu reagieren. Des Weiteren vermeiden Spezialisten wirtschaftlich nicht sinnvolle Teilausführungen, die für den Anleger wegen der eventuell mehrfach anfallenden Handelsgebühren von Nachteil sein könnten.

Gerade für Privatanleger ist die Börse Frankfurt damit eine überlegene Alternative zu anderen Handelsplattformen: Neben den Vorteilen der börsentypischen Transparenz und Neutralität sowie einem hohen Maß an Anlegersicherheit erweist sich speziell die Qualitätsgarantie als echtes Alleinstellungsmerkmal. Es lohnt sich also durchaus bei der Orderaufgabe, den Handelsplatz aktiv selbst zu bestimmen.
Weitere Informationen unter boerse-frankfurt.de/qualitaet

Bildquellen: Börse Frankfurt

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