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04.12.2018 09:30
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ArcelorMittal profitiert von steigenden Stahlpreisen

ArcelorMittal profitiert von steigenden Stahlpreisen | Nachricht | finanzen.net
DekaBank-Zertifikate-Kolumne
Hussam Masri
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Als Weltmarktführer in allen großen Bereichen des Stahlverbrauchs ist ArcelorMittal bisher ein Nutznießer der protektionistischen Tendenzen im internationalen Warenverkehr. Die Strafzölle der Trump-Administration sowie die zuvor schon eingeleiteten Maßnahmen der EU gegen chinesische Billigimporte haben die Stahlpreise weltweit klettern lassen.

Als Weltmarktführer in allen großen Bereichen des Stahlverbrauchs ist ArcelorMittal bisher ein Nutznießer der protektionistischen Tendenzen im internationalen Warenverkehr. Die Strafzölle der Trump-Administration sowie die zuvor schon eingeleiteten Maßnahmen der EU gegen chinesische Billigimporte haben die Stahlpreise weltweit klettern lassen. Dank eigener Produktionsstätten in den jeweiligen Regionen kann ArcelorMittal von diesem Trend profitieren, ohne selbst die Handelshemmnisse fürchten zu müssen. Nachdem sein Konzern jahrelang unter den weltweiten Überkapazitäten gelitten hat, äußert sich der Vorstandsvorsitzende Lakshmi Mittal dementsprechend zuversichtlich und erwartet, "dass die aktuellen günstigen Marktbedingungen weiter anhalten werden." Zudem hat ArcelorMittal eine eigene Rohstoffversorgung aufgebaut, sodass steigende Preise der Grundstoffe kaum Probleme bereiten. Allerdings merken Analysten an, dass der Großkonzern aufgrund seiner hohen Fixkostenbelastung bei Nachfrageschwächen anfällig wäre.

Tatsächlich sind die Absatzmengen im dritten Quartal 2018 leicht gesunken, wobei die Nachfrage weiterhin als solide bezeichnet wird. Dank der gestiegenen Preisniveaus für seine Stahlprodukte konnte ArcelorMittal unter dem Strich ein fünfprozentiges Umsatzwachstum zum Vorjahr ausweisen. Das operative Quartalsergebnis legte dabei zum elften Mal in Folge zu. Mit dem 42-prozentigen Anstieg auf gut 2,7 Mrd. US-Dollar zeigten sich jedoch nicht alle Analysten zufrieden. Dafür überzeugte das Management mit seinem positiven Ausblick, ohne konkrete Ziele für die Geschäftszahlen zu nennen. Bei einem prognostizierten Wachstum der weltweiten Stahlnachfrage um zwei bis drei Prozent im Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit soliden Auslastungsgraden über alle Stahlsegmente hinweg. Analysten haben ihre überwiegenden Kaufempfehlungen in Reaktion auf die jüngsten Quartalszahlen bestätigt und merken an, dass ArcelorMittal nicht zuletzt von seinen Kostensenkungsprogrammen profitiere. Aufgrund der gestiegenen konjunkturellen Unwägbarkeiten wurden die Kursziele teils gesenkt.

3,05 Prozent p.a. Festzins bei nur 50% Marktrisiko

Die DekaBank 3,05 % ArcelorMittal DuoRendite Aktienanleihe 01/2021 (WKN DK0SC6) zahlt zwei fest definierte Zinsbeträge. Hierbei gilt ein konstanter Zinssatz von 3,05 Prozent p.a., der in der ersten Periode auf den gesamten Nennbetrag von 1.000,00 Euro und in der zweiten Periode auf den maßgeblichen Nennbetrag von 500,00 Euro bezogen wird. Unabhängig von der Kursentwicklung der ArcelorMittal-Aktie erfolgt nach dem ersten Laufzeitjahr nämlich die Rückzahlung des halben Nennbetrags, sodass dieser Anteil keinem Marktrisiko mehr unterliegt. Demgegenüber setzt die Rückzahlung des verbliebenen maßgeblichen Nennbetrags voraus, dass die ArcelorMittal-Aktie am Bewertungstag, dem 29.12.2020, mindestens bei 85,00 Prozent des Startwerts schließt, der dem Aktienschlusskurs vom 02.01.2019 entspricht.

Verluste bei der Rückzahlung entstehen, wenn die ArcelorMittal-Aktie bei der finalen Bewertung unterhalb von 85,00 Prozent des Startwerts schließt. Dann erhält der Anleger ArcelorMittal-Aktien übertragen, deren Referenzanzahl je Anleihe eine Aktieninvestition in Höhe von 500,00 Euro zum vergünstigten Kursniveau von 85,00 Prozent des Startwerts unterstellt. Der aktuelle Börsenwert der Referenzanzahl an ArcelorMittal-Aktien beträgt nun weniger als 500,00 Euro je Anleihe und könnte wegen der potenziellen Wertlosigkeit der übertragenen Aktien auch einen Totalverlust der zweiten Hälfte des Nennbetrags hervorrufen. Zudem betrifft das Emittentenrisiko beide Zinszahlungen sowie den gesamten Nennbetrag. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die DekaBank 3,05 % ArcelorMittal DuoRendite Aktienanleihe 01/2021 (WKN DK0SC6) kann vom 03.12.2018 bis 02.01.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden.


Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden. Bei Fragen zu den Kosten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater / Ihre Kundenberaterin.

Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen zu Zertifikaten sollten potenzielle Anleger den Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventuellen Nachträgen sowie dem aktuellen Basisinformationsblatt bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich ist oder unter www.deka.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden kann. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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