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17.01.2020 16:00
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Biotech-Index im Rallyemodus!

Der European Biotech Index markiert ein Allzeithoch nach dem anderen. Auftrieb gab dem Index in den zurückliegenden Tagen neben der deutschen Evotec vor allem die Anteilsscheine von Abcam, Galapagos und Swedish Orpham Biovitrum. Abcam ist ein britischer Online-Händler für monoklonale und polyklonale Antikörper und bietet darüberhinaus eine Vielzahl Instrumente für die Grundlagenforschung.

Der European Biotech Index markiert ein Allzeithoch nach dem anderen. Auftrieb gab dem Index in den zurückliegenden Tagen neben der deutschen Evotec vor allem die Anteilsscheine von Abcam, Galapagos und Swedish Orpham Biovitrum. Abcam ist ein britischer Online-Händler für monoklonale und polyklonale Antikörper und bietet darüberhinaus eine Vielzahl Instrumente für die Grundlagenforschung. 2019 übernahm Abcam das Protein- und Immonologie-Geschäft von Expedeon für 120 Mio. Euro. Vergangene Woche meldete Abcam, Eckdaten für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20. Demnach konnte der Umsatz erneut zweistellig zulegen. Galapagos forscht an Medikamenten gegen Entzündungen und atopische Dermatitis. Ende 2019 reichte der Großaktionär und Kooperationspartner Gilead Science einen neuen Medikamentenantrag für Filgotinib zur Behandlung von rheumatoider Arthritis bei der U.S. Food and Drug Administration ein. Das Medikament wurde von Galapagos und Gilead Science gemeinsam entwickelt. Bei einer Zulassung winken Galapagos Tantiemen in Millionenhöhe. Swedish Orphan Biovitrum fokusiert sich auf die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung seltener Krankheiten und meldete für 2019 überraschend gute Zahlen. Diese sind vor allem auf höhere Verkäufe von Synagis, dem Medikament gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV), zurückzuführen. Im European Biotech Index sind die 30 größten notierten Biotech-Konzerne Europas in einem Index zusammengefasst.

Die Biotechnologie ist längst nichts Neues. Seit Jahrtausenden werden Pilze zur Herstellung von Nahrungsmittel wie Brot, Bier, Käse und Wein eingesetzt. 2017 wurden nach Angaben des Researchhauses Global Markets Insights (GMI) knapp 400 Milliarden US-Dollar mit biotechnologisch entwickelten Produkten erwirtschaftet. Knapp 62 Prozent davon im Biopharma-Segment. Die Experten von GMI rechnen damit, dass das Marktvolumen bis 2024 auf rund 775 Milliarden US-Dollar steigen könnte. Vor allem bei der Entwicklung von Medikamenten gewinnt der Biotechnologiebereich zunehmend an Bedeutung. Bereits heute stammen sechs der umsatzstärksten Medikamente aus dem Labor eines Biotechnologiekonzerns und einem Beitrag in der Financial Times zufolge dominieren die Biotechnologieunternehmen die Produktpipeline für neue Produkte. Viele Anleger blicken für Biotech-Investments meist in die USA. Dabei gibt es in Europa längst auch einen vielversprechenden  Biotechnologiesektor. Zahlreiche Firmen haben inzwischen eine Marktkapitalisierung von über einer Milliarde Euro und zahlreiche Produkte in der Pipeline.

Genmab aus Dänemark fokussiert sich bspw. auf die Entwicklung von Antikörpertherapien gegen Krebs. MorphoSys aus Deutschland hat gemeinsam mit der Johnson & Johnson-Tochter Janssen das Mittel gegen Schuppenflechte Tremfya auf dem Markt. Mit Gantenerumab gegen Alzheimer, Otilimab gegen Arthritis und MOR202 gegen Krebs hat MorphoSys drei weitere Kandidaten in Phase III. Die holländische Argenx forscht im Bereich Antikörpertherapien mit Fokus auf Krebserkrankungen und Autoimmunkrankheiten. Pharmariesen haben längst das Potenzial europäischer Biotechunternehmen erkannt. Viele haben bereits Kooperationen mit MorphoSys & Co. Zudem sind Biotechnologieunternehmen gern Ziel von Übernahmen.

Das Indexzertifikat spiegelt die Entwicklung des Index wider. Steigt der Index profitiert auch das Indexzertifikat. Biotechnologieunternehmen sind vor allem von ihren Forschungsergebnissen abhängig. Zeigen sie Erfolg steigt ein Papier. Ergeben Studien enttäuschende Ergebnisse, kann es zum Kurseinbruch bei der Aktie kommen.

European Biotech Index in Punkten; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 29.05.2018 (Start des Index) – 17.11.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.de

 

HVB Open End Index Zertifikat
Basiswert European Biotech Index (Net Return)
ISIN/WKN DE000HX28ET5 / HX28ET*
Laufzeit Open End*
Währung EUR
Verwaltungsentgelt p. a. 1,50 % p. a.
Briefkurs (Verkaufspreis) EUR 119,81

* Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rück­zahlungsbetrag zurückzuzahlen.

Die aktuellen Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de veröffentlicht. Das Produkt ist eine Schuldverschreibung der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust. Information zur Funktionsweise des Produkts

Stand: 12.11.2019

Weitere Informationen zum Produkt unter: onemarkets.de/HX28ET

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Diese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank AG zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Funktionsweisen der HVB Produkte

Der Beitrag Biotech-Index im Rallyemodus! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

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