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12.10.2018 06:30
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Produktsperre aufgehoben: Inline-Optionsscheine sind wieder da!

Euro am Sonntag-Zerti-1x1: Produktsperre aufgehoben: Inline-Optionsscheine sind wieder da! | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-1x1
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Der Handel mit Inlinern sowie Stay-High- und Stay-Low-Papieren ist jetzt wieder für Privatanleger freigegeben. Ihre Vorzüge, ihre Nachteile.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, Euro am Sonntag

Nach dem Hickhack um die Produktsperre im Sommer ist es amtlich: Anleger können wieder Inline-Optionsscheine kaufen. Die Europäische Wertpapier- und Aufsichtsbehörde (ESMA) hatte Privatanlegern den Handel ab dem 2. Juli für zunächst drei Monate untersagt. Ein paar Wochen später erteilte die Behörde für Oktober grünes Licht für Produkte, die drei Kriterien erfüllen (siehe €uro am Sonntag Ausgabe 35/2018): Die Papiere müssen bei der Emission eine Mindestlaufzeit von 90 Tagen haben. Weiterhin müssen die Produkte mit einem Prospekt unterlegt sein. Und drittens nimmt der Anbieter nicht die Gegenposition des Anlegers ein, sondern verhält sich risikoneutral.


"Es hat viele Beschwerden von Privatanlegern zum temporären Verbot gegeben. Inline- Scheine eignen sich wie kaum ein anderes Produkt, um gehebelt von der Seitwärtsentwicklung eines Index oder einer Aktie zu profitieren", sagt Sebastian Bleser, Derivateexperte der Hypovereinsbank.


Neben Inliner-Papieren sind nun auch Stay-High- und Stay-Low-Opti­ons­scheine vom Produktverbot ausgenommen. Für sie war ebenfalls eine dreimonatige Sperre ausgesprochen worden. Die Hebelpapiere eignen sich nur für risikobereite Anleger, da im schlimmsten Fall der Totalverlust droht.

Zwei Barrieren beachten

Ein Grund für die Beliebtheit der Inline-Scheine ist ihre simple Funktionsweise: Sie verfügen über eine untere und eine obere Barriere. Berührt der Basiswert, etwa eine Aktie oder ein Index, keine dieser beiden Kursmarken, erhalten Anleger zur Fälligkeit zehn Euro ausgezahlt.



So lassen sich mögliche Renditen vorab einfach ausrechnen. Kostet beispielsweise ein Inliner fünf Euro, beträgt die Rendite 100 Prozent. Der Haken: Geht die Wette nicht auf, ist der komplette Kapitaleinsatz verloren.

So können Anleger mit dem Inliner der Société Générale (ISIN: DE 000 ST5 MB9 6) darauf setzen, dass der DAX bis Januar 2019 weder die untere Knock-out-Schwelle von 11.200 Punkten noch die obere Schwelle von 13.900 Zählern berührt. Beim aktuellen Kaufpreis zu 7,42 Euro locken am Ende rund 35 Prozent Rendite.

Wer für den Euro Stoxx 50 (aktuell: 3.361 Punkte) eine Seitwärtsphase erwartet, für den ist ein Inline-Schein (ISIN: DE 000 HX2 CKX 6) der Hypovereinsbank geeignet. Die untere Barriere liegt bei 3.000 Zählern und die obere bei 3.600. Das Papier kostet 8,04 Euro. Sollte der europäische Leit­index bis Mitte Dezember 2018 keine der beiden Kursmarken knacken, können sich Anleger über eine Rendite von rund 24 Prozent freuen.





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Bildquellen: B.Stefanov / Shutterstock.com, Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com

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