finanzen.net
21.12.2018 09:00
Bewerten
(2)
Werbemitteilung unseres Partners

Fresenius: Keine Angst vor der Zukunft

Fresenius: Keine Angst vor der Zukunft | Nachricht | finanzen.net
X-markets-Produktkolumne
Christian-Hendrik Knappe
DRUCKEN
Die Fresenius-Aktie geriet zuletzt kräftig unter die Räder. Und daran waren zur Abwechslung weder der Handelsstreit zwischen den USA und China noch das turbulente Börsenumfeld schuld. Allerdings sollte der Gesundheitskonzern in der Lage sein, diese Schwächephase abzuschütteln und zukünftig von einigen Megatrends zu profitieren.
 

Christian Hendrik Knappe

Fresenius gehörte in den vergangenen Jahren zu den Stars am deutschen Aktienmarkt. Mithilfe gezielter Übernahmen legte der Gesundheitskonzern ein beeindruckendes Wachstum hin. Zudem konnte sich der DAX-Konzern als attraktiver Dividendenwert einen Namen machen. Das Unternehmen hat die Ausschüttung an seine Anteilseigner nun schon 25 Jahre in Folge angehoben. Allerdings ist seit einiger Zeit der Wurm drin.
Der Beginn der jüngsten Schwächeperiode fällt zeitlich in etwa mit dem Abgang des langjährigen Konzernchefs Ulf Mark Schneider zusammen. Dieser leitet seit Anfang 2017 als CEO die Geschicke beim Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Es wäre jedoch zu einfach, die jüngste Kursschwäche der Fresenius-Aktie an einer Personalie oder dem schwachen Börsenumfeld festzumachen.
Schließlich sollte Fresenius als ein so genannter defensiver Wert aus der Gesundheitsbranche im Vergleich zu anderen als etwas riskanter angesehenen Titeln besser abschneiden. Ausgerechnet jetzt wartete das Unternehmen jedoch mit einigen Hiobsbotschaften auf. Am 6. Dezember hatte Fresenius eine Gewinnwarnung herausgegeben und damit Anleger regelrecht geschockt. Den folgenden Handelstag beendete die Fresenius-Aktie mit einem Kursminus von knapp 18 Prozent. Das Management hatte die Umsatz- und Ergebnisziele für 2020 einkassiert. Von Managementseite hieß es, dass man nicht mehr damit rechnen würde, die anspruchsvollen Mittelfristziele für 2020 zu erreichen. 2019 soll wiederum eine Art Übergangsjahr werden, in dem kräftig investiert werden soll. Es bleibt abzuwarten, ob Anleger die nötige Geduld aufbringen werden.
Zumindest dürfen sie sich während des Wartens über weitere Dividendensteigerungen freuen. 2019 sollen die Investitionen in Forschung & Entwicklung gegenüber den Jahren 2017 und 2018 gesteigert werden, um weiteres Wachstum zu generieren. Zudem bleiben Übernahmen ein Thema. Für einen Wachstumsschub soll außerdem das Erreichen des Break-even im Biosimilars-Geschäft der Konzernsparte Fresenius Kabi sorgen. Zudem sind es einige Megatrends, die im Fall von Fresenius für positive Aussichten sorgen dürften. Entsprechend könnte die jüngste Kursschwäche der Fresenius-Aktie sogar als günstige Einstiegsgelegenheit dienen.
Trends wie alternde Gesellschaften, der medizinische Fortschritt oder eine breitere Gesundheitsversorgung in den aufstrebenden Schwellenländern werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Diese Trends sind es, die Gesundheitskonzerne wie Fresenius seit vielen Jahren positiv in die Zukunft blicken lassen. Entsprechend dürfte man sich auf Unternehmensseite von kurzfristigen Rückschlägen nicht allzu sehr aus der Bahn werfen lassen.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Fresenius-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DS9LDV) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,78, die Barriere bei 31,55 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DS9Z1T, aktueller Hebel 3,46, Barriere bei 50,30 Euro) auf fallende Kurse der Fresenius-Aktie setzen.
 
Stand: 20.12.2018
 
 

Heute im Fokus

Asiens Börsen uneinheitlich -- Deutsche Wohnen legt Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 vor -- Britisches Unterhaus erzwingt Votum über Brexit-Alternativen

K+S sichert sich langfristig Spezialdünger-Kapazitäten in Australien. McDonald's kauft israelisches Personalisierungs-Startup. Apple News, Apple TV Plus, Apple Kreditkarte: Das hat Apple bei seinem Event vorgestellt. Airbus erhält aus China Megaauftrag über 300 Flugzeuge.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Der Vorstandschef der Deutsche Wohnen AG hat sich gegen Enteignungen privater Wohnungsunternehmen in Berlin ausgesprochen. Was halten Sie von dieser Bürgerinitiative?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
BayerBAY001
Deutsche Bank AG514000
Apple Inc.865985
Daimler AG710000
Aurora Cannabis IncA12GS7
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Allianz840400
TeslaA1CX3T
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
SteinhoffA14XB9